Miguel de Cervantes und sein Werk Don Quijote

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Miguel de Cervantes: Sein Werk

Literarisches Schaffen

  • Autor des Pastoralromans La Galatea.
  • Lyrik.
  • Verfasser von 10 Theaterstücken, darunter Die Numancia und Die Bäder von Algier.
  • Autor der Novelas ejemplares (12 Novellen).
  • Spätwerk: Der byzantinische Roman Die Leiden des Persiles und der Sigismunda (1617).
  • Weltruhm durch sein Hauptwerk: Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha.

El Quijote

Zweck

Kritik an den Ritterromanen.

Argument und Struktur

  • Erster Teil: Cervantes greift die Idee eines Mannes auf, der durch das Lesen von Ritterromanen den Verstand verliert. Er wählt eine Geliebte sowie ein Pferd und bricht zu seiner ersten Fahrt auf, um zum Ritter geschlagen zu werden. Er hält einen Gasthof für ein Schloss. Nach einer Niederlage kehrt er heim und sucht sich einen Knappen, Sancho Pansa, dem er die Statthalterschaft einer Insel verspricht. Es folgen zahlreiche katastrophale Abenteuer. Der erste Teil endet mit der Rückkehr nach Hause.
  • Strukturtechnik: Die Handlung wird durch eingeschobene Erzählungen (pastoral, byzantinisch, maurisch) unterbrochen. Diese Technik nennt man Interpolation. Innerhalb jeder Episode ist die narrative Struktur durch den Dialog zwischen Don Quijote und Sancho Pansa geprägt.
  • Zweiter Teil: Don Quijote bricht zu seiner dritten Fahrt auf. Sancho Pansa erfüllt sich den Wunsch, Gouverneur einer Insel zu werden, kehrt aber enttäuscht zu seinem Herrn zurück. Don Quijote wird schließlich besiegt, kehrt heim, heilt von seinem Wahnsinn und stirbt.

Themen

Utopie und Wirklichkeit, Gerechtigkeit, Liebe und Literatur.

Personen

  • Don Quijote: Ein etwa 50-jähriger Mann, der durch das Lesen von Romanen den Verstand verliert.
  • Sancho Pansa: Ein bescheidener Landwirt.

Stil

Komplexität, Einfachheit und stilistische Vielfalt. Einsatz moderner Techniken wie Perspektivismus sowie narrative Methoden wie Ironie, Parodie und Dialogführung.

Don Quijote und die Erschaffung des modernen Romans

Merkmale: Realismus, nicht-heroische Protagonisten, Entwicklung der Figuren, innere Kohärenz der Erzählung und dialogorientierte Erzählweise.

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