Militärbündnisse und Krisen im Kalten Krieg (1948–1953)
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Militärbündnisse im Kalten Krieg
Nach der Teilung der Welt in zwei Blöcke entstanden militärische Organisationen:
- NATO (North Atlantic Treaty Organization): Gegründet durch westliche Länder wie die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Italien, Portugal, Norwegen, Dänemark und Island.
Im Jahr 1952 traten Griechenland und die Türkei bei, 1982 folgte Spanien.
Der Beitritt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1955 führte zur Gründung des Warschauer Paktes.
- Warschauer Pakt: Gegründet im Jahr 1955, bestehend aus den Ostblockländern wie der DDR, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.
Neben diesen beiden Blöcken existierten weitere Organisationen.
Frühe Phasen des Kalten Krieges (1948–1953)
- Tschechoslowakei: Die Konfrontation der beiden Blöcke führte 1948 dazu, dass die Tschechoslowakei demokratische Parteien beseitigte und in den sowjetischen Machtbereich eintrat.
- Berlin: Wie Deutschland war auch Berlin in vier Besatzungszonen unterteilt.
Die Sowjets wollten die vollständige Kontrolle über die östliche Stadtverwaltung übernehmen, was für die alliierten Mächte inakzeptabel war.
Am 23. Juni 1948 begannen die sowjetischen Behörden mit der Blockade der Stadt und sperrten alle Zugangswege (Autobahnen, Eisenbahnen). Die Reaktion des Westens war die Einrichtung einer Luftbrücke zur Versorgung der Stadt. Truman drohte Stalin mit Krieg, sollte die Hilfe abgefangen werden. Die Armeen beider Seiten wurden mobilisiert und standen kurz vor einem neuen Weltkrieg.
Stalin beendete die Blockade 1949. Im selben Jahr wurden die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet.
- Korea: Die koreanische Halbinsel war aufgrund ihres strategischen Wertes umstritten zwischen China, Russland und Japan. Nach dem Zweiten Weltkrieg einigten sich die Alliierten darauf, dass Korea ein unabhängiger Staat werden sollte, wurde jedoch von sowjetischen und amerikanischen Truppen entlang des 38. Breitengrades geteilt.
Da keine Einigung erzielt wurde, entstanden zwei Länder:
- Nordkorea: Regiert von Kim Il-sung (kommunistisch).
- Südkorea: Regiert von Syngman Rhee (unter US-Schutz).
Im Jahr 1950 drangen nordkoreanische Armeen in Südkorea ein. Dies markierte einen der härtesten Konflikte des Kalten Krieges. Die UN verurteilte das Vorgehen Nordkoreas, und General MacArthur führte eine Offensive bis zur chinesischen Grenze. Daraufhin griff China in den Konflikt ein, was von der UN verurteilt wurde. US-Präsident Truman entließ MacArthur aus Sorge vor einem Dritten Weltkrieg. Er wurde durch Ridgway ersetzt.
Am 27. Juli 1953 fanden in Panmunjom Verhandlungen statt. Die Grenze zwischen den beiden Gebieten wurde erneut entlang des 38. Breitengrades festgelegt. Korea blieb somit in zwei Staaten geteilt.