Moderne Breitbandtechnologien: ADSL und Kabel-TV
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Spezielle Anschlüsse an Leitungen
Die speziellen Anschlüsse an Leitungen sind jederzeit aktiv, da es sich um eine „Always-online“-Lösung mit permanent verfügbarer Übertragungskapazität handelt.
Merkmale terrestrischer Kommunikationsnetze
Die in unserem Land implementierten ADSL-over-ISDN- und PSTN-Systeme sind in der Lage, die Bandbreite zu erweitern und somit die Zugriffsgeschwindigkeit sowie die Anzahl der Dienste zu erhöhen. Die anderen großen terrestrischen Kommunikationswege verlaufen über die Netze der Kabelnetzbetreiber, die ursprünglich entstanden sind, um Kabel-TV in die Haushalte zu bringen. Diese wurden um Telefon- und Telematik-Dienstleistungen, insbesondere den Internetzugang, erweitert.
Auf der anderen Seite sieht man das Potenzial der Energieversorgung, die noch als Kabelverbindung getestet wird. Dies ist als PLC (Powerline Communication) bekannt, wobei elektrische Leitungen genutzt werden, um Signale an zentrale Datenknoten zu transportieren. Diese neue Technologie lässt vermuten, dass Telekommunikations-Tochtergesellschaften diese neue Einnahmequelle nutzen wollen.
Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL)
Jede dieser xDSL-Technologien, ob symmetrisch oder asymmetrisch, hat unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich der Leistung (Datenübertragungsgeschwindigkeit) und der Entfernung der Anlage, da der Kupferdraht ursprünglich für andere Zwecke konzipiert wurde. Von all diesen Technologien ist ADSL für den Hausgebrauch am besten geeignet. Der ADSL-Bereich reicht von 24 kHz bis 1104 kHz zur Übertragung von Datensignalen in beide Richtungen.
Die drei Kanäle der ADSL-Verbindung
- Konventioneller Kanal (0–4 kHz): Für die herkömmliche Telefonnutzung.
- Upstream-Kanal (160–1104 kHz): Zum Senden von Daten vom Benutzer zum Netzwerk.
- Downstream-Kanal (160–1104 kHz): Für den Empfang von Daten vom Netzwerk zum Benutzer.
Die vier Grundelemente von ADSL
- Remote-Terminal: Ein ADSL-Modem, das sich in der Wohnung des Benutzers befindet.
- Zentrales Endgerät: Ein ADSL-Modem am zentralen Standort des Anbieters.
- Splitter des Benutzers: Das empfangene Signal wird in zwei Teile geteilt: einen für herkömmliche Telefondienste (Voice) und einen für ADSL (Daten).
- Zentraler Splitter: Trennt das Signal und sendet die Sprache zum PSTN sowie die Daten zum entsprechenden Netzwerk.
ADSL: Nutzt die vorhandene Twisted-Pair-Kupferdoppelader, um sie in eine digitale Hochgeschwindigkeitsleitung zu verwandeln, die als Breitband-Internetverbindung bekannt ist.
Splitter: Ein Gerät zur Signaltrennung, bestehend aus zwei Filtern:
- Low-Pass: Ermöglicht das niederfrequente Signal (Telefonanruf).
- High-Pass: Ermöglicht das hochfrequente Signal (ADSL-Daten).
Kabel-TV-Netze (CATV)
Kabel-TV ist eine weitere Technologie für den Breitband-Internetzugang, oft einfach als „Kabel“ bezeichnet. Die Betreiber müssen in die Infrastruktur investieren, sei es in einen eigenen Glasfaser-Backbone oder in Teilnehmernetze aus Koaxialkabeln. Im Gegensatz zu ADSL nutzen sie nicht ausschließlich die vorhandene Telefoninfrastruktur.
Neben dem Internetzugang überträgt dasselbe Kabel Signale für eine große Anzahl von TV-Kanälen und Telefonie. In der Regel werden den Kunden drei Dienstleistungspakete als Triple-Play (Sprache, Daten und Fernsehen) angeboten. Grundsätzlich verbindet man das Kabelmodem mit dem Koaxialstecker, den der Betreiber installiert hat. Dies stellt eine Verbindung zum CMTS (Cable Modem Termination System) her. Der PC des Nutzers wird über eine Ethernet-Schnittstelle (RJ45) angeschlossen. Diese Verbindungsart ist wesentlich schneller als herkömmliche Modems.
Geschwindigkeiten und Vor- sowie Nachteile
Im Downstream (aus dem Internet zum Nutzer) können Geschwindigkeiten von bis zu 40 Mbit/s erreicht werden, während im Upstream (vom Nutzer ins Internet) bis zu 10 Mbit/s möglich sind. Ein wesentlicher Vorteil ist die Unabhängigkeit von der Telefonleitung, da die gesamte Kommunikation über das CATV-Kabel erfolgt. Der größte Nachteil besteht darin, dass sich alle Benutzer das Netzwerkkabel teilen, wodurch die verfügbare Bandbreite schwanken kann.
Kabel: Nutzt Glasfaser- und Koaxialkabel-Netze, um eine digitale Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zu ermöglichen.
CATV: Verwendet TV-Netze aus LWL-Kabeln (Lichtwellenleiter) und Koaxialkabeln, die für die digitale Datenübertragung optimiert wurden.