Motorische Aufgaben und Mechanismen der Bewegungssteuerung

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Motorische Aufgaben und neuromuskuläre Steuerung

Option 1: Motorische Aufgaben haben gemeinsam, dass sie einen hoch koordinierten neuromuskulären Einsatz erfordern. In jedem Fall wird die Bewegung auf ein technisches Leistungsmodell oder eine bestimmte Technik bezogen. Daher weisen diese Aufgaben einen hohen Standard im Durchsetzungsmechanismus auf.

Mechanismen der motorischen Steuerung

  • 1. Entscheidung und Arbeitsspeicher: Die Auswahl der motorischen Reaktion erfolgt basierend auf bisherigen Erfahrungen vor der endgültigen Ausführung.
  • 2. Neuromuskuläre Steuerung: Das Subjekt führt eine automatische Kontrolle über seine Muskeln aus.
  • 3. Grundlegende Umsetzung: Bewegungen entstehen durch Impulse aus den kinästhetischen Sinnesorganen, die individuell wahrgenommen werden und eine eigene Darstellung ermöglichen.
  • 4. Ergebniskenntnis (Conocimiento): Die Bewegung führt zu einem externen Ergebnis, das durch die peripheren Sinne wahrgenommen wird.

Informationsfluss und Wahrnehmung

Informationen stammen aus verschiedenen Quellen:

  1. Der Umgebung (Wahrnehmung).
  2. Der Kenntnis der Folgen (Ergebnisrückmeldung).
  3. Dem Entscheidungsmechanismus sowie dem Bewegungs-Effektor-Mechanismus.

Alle motorischen Aufgaben führen zum Umsetzungsmechanismus. Nicht alle Aufgaben enthalten jedoch zwingend einen wesentlichen Anteil an Wahrnehmung (Informationen über die Umwelt) oder Entscheidung (Wahlmöglichkeiten). Motorische Aufgaben sollten im Hinblick auf ihre Lernanforderungen analysiert werden.

Klassifizierung motorischer Aufgaben

  • Aufgaben mit externer Regelung: Diese sind überwiegend wahrnehmungsorientiert und offen.
  • Eigenregulierte Aufgaben: Diese umfassen normale und geschlossene Abläufe (z. B. Mannschaftssportarten oder Gymnastik).
  • Aufgaben mit gemischter Regelung: Diese kombinieren Eigenschaften beider Typen in unterschiedlicher Ausprägung (z. B. Langlauf oder Schach).

Lernprozess und selektiver Fokus

Durch das Erlernen muss das Individuum die Merkmale der Umgebung identifizieren. Es muss eine Antizipation entwickeln, einen selektiven Fokus aufbauen und die Fähigkeit erlangen, auf Wahrnehmungsreize in der Umwelt korrekt zu reagieren.

Entscheidungsfaktoren und Komplexität

  • Anzahl der Entscheidungen: Es wird unterschieden zwischen einer geringen Anzahl (wenn Bewegungen wie beim Kugelstoßen vorab bekannt sind) und einer hohen Anzahl an Alternativen (z. B. beim Fußballspiel).
  • Zweck der Aufgabe: Man differenziert zwischen Einzweck-Aufgaben und Aufgaben mit mehreren Zielen.
  • Unsicherheitspegel: Variabilität entsteht durch das Umfeld und die Entscheidungsfaktoren (fixe vs. variable Bedingungen).

Anpassung und Effizienz

Die Bewegungen werden mechanisch effizienter und die Fähigkeiten größer. Es entsteht ein richtiges Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Genauigkeit, Form und Elastizität.

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