Musikalische Ausbildung für Kinder von 0 bis 6 Jahren

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Die musikalische Ausbildung beginnt bereits mit der Geburt und begleitet die Familie. Auch wenn ein Kleinkind noch kein Musikinstrument erlernt, kann die Verwendung von Musik die Ausdrucksfähigkeit fördern. Die Stimme und der Rhythmus sind dabei zentrale Werkzeuge.

Musik trägt zur Entwicklung von Programmen und zur Förderung der Sensibilität bei. Mit gezielten Aktivitäten kann das Kind verschiedene musikalische Ausdrucksformen kennenlernen, etwa Stimme, Instrumente und Bewegung.

Ziele der musikalischen Förderung

Ziel ist es, die Sensibilität für Musik zu fördern, das Gehör, die Stimme und das Rhythmusgefühl zu schulen und die Kommunikation durch Musik zu ermöglichen. Die Kinder sollen Musik erforschen, verstehen und selbst gestalten können.

  • Förderung der Sinneswahrnehmung (auditiv, visuell und taktil)
  • Entwicklung der Motorik durch Bewegung zur Musik
  • Stärkung der sozialen Kompetenz durch gemeinsames Musizieren
  • Entwicklung des ästhetischen Empfindens

Entwicklungsstufen

Im Alter von 7 bis 8 Monaten reagieren Kinder auf Musik mit körperlichen Bewegungen. Bis 18 Monate summen sie und bewegen den ganzen Körper. Mit 2 Jahren entdecken sie Tanzmusik und können sich mit Bewegungen zum Rhythmus begleiten. Mit 3 Jahren bewegen sie sich mit größerer Motorsteuerung und Grazie. Mit 4 Jahren koordinieren sie Bewegung und Rhythmus nahezu perfekt.

Eigenschaften des Klangs

Der Klang entsteht durch Schwingungen der Luft, etwa durch die Stimme oder Instrumente. Seine Qualitäten sind:

  • Klangfarbe (Timbre): ermöglicht es, die Klangquelle zu erkennen
  • Intensität: bestimmt die Lautstärke (laut/leise)
  • Dauer: lange bei Metall, Glas oder Seilen; kurz bei straffer Haut und Holz
  • Höhe: hängt von der Frequenz ab (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde); hohe Töne entstehen durch schnelle, tiefe Töne durch langsamere Schwingungen

In der Musik werden die Dauern durch Notenwerte wie weiße, runde und schwarze Noten gekennzeichnet.