Napoleonische Ära, Liberalismus und Aufstieg des Kapitalismus

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Das Napoleonische Empire

Die Machtinstabilität in Frankreich und die Unterstützung durch die Bourgeoisie ermöglichten den Staatsstreich. Die Neuordnung der europäischen Landkarte durch Napoleon verbreitete revolutionäre, aber auch nationalistische Gefühle.

  • Militärische Rückschläge: Gescheiterte Invasion in Russland (aufgrund der Kälte) und der Unabhängigkeitskrieg in Spanien.
  • Ende der Ära: Die europäischen Mächte verbündeten sich gegen Napoleon. Er dankte 1814 ab, kehrte jedoch kurzzeitig zurück, bevor er in der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt wurde.

Krieg und liberale Revolution in Portugal und Spanien

Die Krise unter Karl IV.

  • Godoy: Ein Vertrauter des Monarchen.
  • Bündnispolitik: Die Allianz mit Frankreich gegen England scheiterte.
  • Invasion: Napoleon nutzte den Feldzug gegen Portugal als Vorwand für eine Besetzung, zwang Karl IV. zur Abdankung und setzte seinen Sohn Ferdinand VII. unter Druck.

Widerstand gegen Napoleon

  • Napoleon erzwang die Abdankung von Karl IV. und Ferdinand VII. zugunsten seines Bruders.
  • Guerillakrieg: Mit britischer Unterstützung wurden die französischen Truppen 1814 vertrieben.
  • Befreiung: Ponte Sampaio war das erste befreite Gebiet.

Die Cortes von Cádiz und die Verfassung von 1812

Die revolutionären Institutionen organisierten die Regierung und die Verteidigung des Landes. Die Verfassung von 1812 etablierte die Grundsätze des Liberalismus.

Der Kapitalismus

Der Kapitalismus ist das Ergebnis der Industriellen Revolution und liberaler Politik. Die wesentlichen Merkmale sind:

  • Kapital: Kontinuierliche Investitionen.
  • Wirtschaftliche Freiheit: Freier Markt.
  • Privates Eigentum: Gesetzlich geschützt.
  • Arbeit: Lohnarbeit als Basis.
  • Arbeitsteilung: Spezialisierung zur Effizienzsteigerung.
  • Gewinnmaximierung: Streben nach maximalem Nutzen.
  • Soziale Folgen: Ungleichheit und Ausbeutung.

Die Klassengesellschaft

Die soziale Stellung wurde nun primär durch das Vermögen definiert, bei gleichzeitiger rechtlicher Gleichheit, aber wirtschaftlicher Ungleichheit. Ein sozialer Aufstieg oder Abstieg wurde möglich.

Die Bourgeoisie (Herrschende Klasse)

  • Wirtschaftliche Macht: Kontrolle über Kapital aus Landwirtschaft, Handel, Industrie und Finanzen. Sie bestimmten Marktpreise und Löhne.
  • Politisch-ideologische Macht: Gestaltung der liberalen Gesetzgebung zu ihren Gunsten und Bestimmung des gesellschaftlichen Zeitgeistes.

Das Proletariat

  • Verkauf der Arbeitskraft gegen Lohn.
  • Fehlende Arbeitsgesetze führten zu extremer Ausbeutung.
  • Lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne und sehr strenge Disziplin prägten den Alltag.

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