Natürliche Ressourcen: Definition, Arten und Bedeutung

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Was sind natürliche Ressourcen?

Alle Elemente der Natur, die wir nutzen können, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen und unser Überleben sowie unser Wohlbefinden sicherzustellen, werden als natürliche Ressourcen bezeichnet.

Klassifizierung nach Regenerationsfähigkeit

Man unterscheidet Ressourcen vorzugsweise nach der Zeit, die sie zur Regeneration benötigen:

  • Erneuerbare Ressourcen: Diese können nach Gebrauch regeneriert werden, sofern die Verbrauchsrate die Regenerationsrate nicht übersteigt (z. B. Wasser, Solarenergie).
  • Nicht erneuerbare Ressourcen: Diese können nach dem Verbrauch nicht wiederhergestellt werden (z. B. Erdöl oder Kohle).
  • Unerschöpfliche Ressourcen: Diese stehen dem Menschen in so großen Mengen zur Verfügung, dass ihr Verbrauch im Vergleich zum natürlichen Vorkommen vernachlässigbar ist (z. B. Sonnenenergie).

Klassifizierung nach Herkunft

Nach ihrer Herkunft werden Ressourcen in drei Gruppen unterteilt:

  • Abiotische Ressourcen: Bestehen aus anorganischem Material wie Luft, Boden und Wasser.
  • Biotische Ressourcen: Genetische Ressourcen, Organismen oder Teile davon sowie organische Bestandteile der Ökosysteme mit Nutzen für die Menschheit.
  • Energieressourcen: Ressourcen, die zur Energiegewinnung oder Arbeitsleistung genutzt werden können und als erneuerbar oder nicht erneuerbar eingestuft werden.

Wasser als lebenswichtige Ressource

Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil aller Lebewesen und eine unverzichtbare natürliche Ressource. Obwohl die Erde zu 70,7 % mit Wasser bedeckt ist, sind 97 % davon Salzwasser und nur 3 % Süßwasser.

Der Wasserkreislauf

Durch die Interaktion mit Atmosphäre, Lithosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre verändert Wasser seinen Zustand – ein Prozess, der als Wasserkreislauf bezeichnet wird. Wasser verdunstet, bildet in der Atmosphäre Wasserdampf und fällt als Niederschlag (flüssig oder fest) wieder zur Erde. Es sammelt sich in Eiskappen, Gletschern und auf Berggipfeln, deren Schmelzwasser Flüsse und Bäche speist.

Die menschliche Gesellschaft benötigt kontinuierlich große Mengen an Wasser. Die Verfügbarkeit dieser Wasserressourcen ist jedoch aufgrund klimatischer Gegebenheiten oder mangelnder Erschließung nicht gleichmäßig über die Erde verteilt.

Der Boden als Lebensgrundlage

Der Boden ist die oberste Schicht der Erdoberfläche, die durch Verwitterungsprozesse entsteht. Seine Bildung ist ein sehr langsamer Prozess. Die Betrachtung des Bodens als natürliche Ressource erfolgt aus zwei Perspektiven:

  • Als Schnittstelle: Eine komplexe, dynamische Struktur zwischen Lithosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre, die sowohl organische als auch anorganische Substanzen mit spezifischen Eigenschaften vereint.
  • Als physikalischer Raum: Die Grundlage für menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft, Viehzucht, Bergbau und den Bau von Wohnraum.

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