Ökologische Faktoren und Ökosysteme im Überblick

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1. Bedingungen und ökologische Faktoren

Abiotische Faktoren

  • Physik: Licht, Schatten, Wind, Luftdruck, Höhe, Sonneneinstrahlung.
  • Chemie: Luft- und Bodenfeuchtigkeit, Salzgehalt, gelöster Sauerstoff.

Biotische Faktoren

  • Intraspezifisch: Familienverbände, Kolonien, soziale Gruppen, geselliges Leben.
  • Interspezifisch: Mutualismus, Kommensalismus, Parasitismus, Räuber-Beute-Beziehung.

3. Abiotische Faktoren der terrestrischen Umwelt

  • Licht: Die wichtigste Energiequelle in den meisten Ökosystemen und essenziell für das Leben.
  • Temperatur: Unterliegt starken Schwankungen im Jahresverlauf.
  • Luftfeuchtigkeit: Der Wassergehalt der Luft, der für lebenswichtige Funktionen von Organismen notwendig ist.

4. Homoiotherme und poikilotherme Tiere

  • Homoiotherm (gleichwarm): Vögel und Säugetiere, die eine konstante Körpertemperatur halten.
  • Poikilotherm (wechselwarm): Tiere, deren Körpertemperatur der Umgebungstemperatur entspricht. Sie migrieren oder graben sich ein, um extreme Bedingungen zu vermeiden.

5. Hydrophile und xerophile Pflanzen

  • Hydrophile (Feuchtpflanzen): Leben in feuchten und dunklen Umgebungen. Sie besitzen eine dünne Epidermis und zahlreiche Spaltöffnungen, um den Wasserverlust zu regulieren.
  • Xerophile (Trockenpflanzen): Leben in trockenen Umgebungen. Ihre Blätter sind oft zu Dornen oder Nadeln umgewandelt, um die Verdunstung zu minimieren.

6. Abiotische Faktoren der aquatischen Umwelt

  • Licht: Bestimmt das Vorkommen photosynthetischer Organismen; abhängig von Transparenz und Tiefe.
  • Temperatur: Beeinflusst die Menge des im Wasser gelösten Sauerstoffs.
  • Salzgehalt: Die Konzentration gelöster Salze beeinflusst die Verbreitung von Wasserlebewesen.
  • Sauerstoffgehalt: Hängt von der Kontaktfläche zur Atmosphäre, der Temperatur und der Tiefe ab.
  • Hydrostatischer Druck: Nimmt pro 10 Meter Tiefe zu.
  • Viskosität: Die Zähigkeit des Wassers beeinflusst die Bewegung und das Schweben von Organismen.
  • Dichte: Ermöglicht den Auftrieb für Lebewesen.
  • Wasserbewegungen: Besonders ausgeprägt an Küsten und im Oberlauf von Flüssen.

9. Ökologische Nische

Die ökologische Nische beschreibt die Rolle einer Art innerhalb eines Ökosystems. Bei Konkurrenz um Ressourcen weichen Arten oft in andere Nischen aus.

10. Bodenfaktoren

  • Klima: Beeinflusst die Vegetation und die Menge an organischer Substanz.
  • Topografie: Bestimmt Wasseraufnahme, Bodenbeschaffenheit und Erosionsgrad.
  • Temperatur: Hohe Temperaturen fördern die Zersetzung organischer Stoffe.
  • Licht: Der Boden ist ein dunkler Lebensraum; viele Organismen sind an die Dunkelheit angepasst.
  • Gas-Zusammensetzung: In der Tiefe nimmt der CO₂-Gehalt zu und der Sauerstoffgehalt ab.
  • Salzkonzentration: Abhängig von der Aktivität der Zersetzer und der chemischen Verwitterung von Gesteinen.

12. Merkmale aquatischer Ökosysteme

Flüsse

  • Oberlauf: Starkes Gefälle, schnelle Strömung.
  • Mittellauf: Sanfte Strömung, langsameres Wasser, Auwälder.

Seen

  • Tiefere Gewässer mit konstanter Dynamik, beeinflusst durch Licht, Temperatur und Wasserzirkulation.

Feuchtgebiete

  • Böden sind mit Wasser gesättigt; sehr empfindliche Ökosysteme, die stark auf jahreszeitliche Veränderungen reagieren.

Marine Ökosysteme

  • Ständige Veränderung. Atlantikküste: Kaltes Wasser, starke Brandung, steile Geologie. Mittelmeerküste: Wärmere Gewässer, Strände, unterbrochen durch Salzmarschen, Deltas und Lagunen.

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