OPEC: Geschichte, Ziele und Mitglieder der Erdöl exportierenden Länder
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Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC)
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Wirtschaftsorganisation mit Sitz in Wien. Sie wurde im August 1960 als Reaktion auf die einseitig von großen ausländischen Vertriebsgesellschaften vereinbarten fallenden Ölpreise gegründet. Ihr Ziel ist die Vereinigung und Koordinierung der Erdölpolitik der Mitgliedsländer zur Verteidigung ihrer Interessen als produzierende Nationen. Verbraucherländer betrachten die OPEC oft als Kartell.1
Gründung und historische Bedeutung
Die Gründung erfolgte auf einer Konferenz in Bagdad vom 10. bis 14. September 1960. Die Initiative ging von der Regierung Venezuelas aus, vertreten durch den damaligen Minister für Energie und Bergbau, Juan Pablo Pérez Alfonzo, sowie dem Minister für Erdöl und mineralische Rohstoffe von Saudi-Arabien, Abdullah al-Tariki. Alfonzo betonte die Notwendigkeit eines "Instruments zur Verteidigung der Ölpreise", um zu verhindern, dass diese erschöpfbare Ressource ohne die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Erneuerung verschwendet wird.2
Aktuelle Mitglieder der OPEC
Algerien (Juli 2007)
Angola (Januar 2007)
Ecuador (1973–1993 und wieder ab November 2007)
Nigeria (Juli 1971)
Vereinigte Arabische Emirate (VAE) (November 1967)
Libyen (Dezember 1962)
Katar (Dezember 1961)
Ehemalige Mitglieder
Gabun (1975–1995)
Indonesien (Dezember 1962 – Ende 2008)
Geschichte der Kommunikationstechnologien
Drahtlose Telegrafie und Radio
Im Jahr 1899 gelang dem 21-jährigen Guglielmo Marconi eine drahtlose Kommunikation über den Ärmelkanal (50 km) mittels Morsecode. Dies war die Geburtsstunde der drahtlosen Telegrafie oder des Radios. Die drahtlose Telegrafie erlaubte zunächst nicht die Übertragung der menschlichen Stimme, da die emittierten elektrischen Wellen nur durch Impulse erzeugt werden konnten und nicht das erforderliche Kontinuum für Stimmen oder Musik boten.
Fernsehen (TV)
Im Jahr 1926 präsentierte John Baird die ersten Fernsehbilder am Royal Institute in London. Die Entwicklung des Fernsehens begann in den 1930er Jahren, wurde jedoch während des Zweiten Weltkriegs unterbrochen, da sich Wissenschaftler auf militärische Kommunikation und Radar konzentrierten.
Das Internet
Das Internet ist ein dezentrales System miteinander verbundener Kommunikationsnetze, das die TCP/IP-Protokollfamilie nutzt, um sicherzustellen, dass die physisch heterogenen Netzwerke, aus denen es besteht, weltweit als ein einziges logisches Netzwerk funktionieren. Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1969 zurück, als in den Vereinigten Staaten die erste Computerverbindung, bekannt als ARPANET, zwischen drei Universitäten in Kalifornien und einer in Utah hergestellt wurde.