Organisationsstrukturen und Kommunikation im Unternehmen

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Formelle und informelle Organisation

Manchmal werden Organisationen durch das Management definiert, manchmal entstehen sie jedoch durch spontane Beziehungen. Dies führt zu formellen und informellen Arten der Organisation.

Gemeinsame informelle Organisation

Soziale Beziehungen, die spontan innerhalb einer Firma oder Organisation entstehen, nennt man informell. Es ist oft schwer, die förmlichen Strukturen exakt zu ermitteln.

Kommunikation in der Wirtschaft

Elemente der Kommunikation

Informationen fließen von einem Sender zu einem Empfänger. Der Inhalt ist eine Nachricht, die durch einen Kanal übertragen wird. Sowohl bei der Erstellung als auch beim Empfang der Nachricht wird ein Code benötigt. Dies wird als Kodierung bzw. Dekodierung bezeichnet.

Arten der Kommunikation

Es gibt viele Arten der Kommunikation, hier sind die wichtigsten:

  • Nach Standort: Interne Kommunikation und externe Kommunikation.
  • Nach Organisationsart: Formale und informelle Kommunikation.
  • Nach Übertragungsrichtung: Vertikale Kommunikation, horizontale Kommunikation und Cross-Kommunikation.

Kanäle der Kommunikation

Der Kommunikationskanal ist das Umfeld, in dem Informationen übertragen werden. Wichtige Kanäle sind:

  • Meetings
  • Vorschlagsbriefkästen
  • Quality Circles
  • Regelmäßige Befragungen
  • Auflagen und E-Mails
  • Online-Events
  • Interne Presse und Publikationen
  • Bulletin Boards (Schwarze Bretter)

Kommunikationsnetze

Kommunikationsnetze unterscheiden sich in zentrale und dezentrale Netze. In zentralen Netzen dreht sich die Kommunikation um eine Person. In dezentralen Netzen interagieren die Teilnehmer miteinander und es gibt keinen festen Anführer. Sie werden nach ihrer Form klassifiziert:

  • Chain-Netzwerke: Ideal für die vertikale Kommunikation.
  • Y-Netzwerke: Ähnlich wie das vorherige, aber eine der zwei Hierarchieebenen entfaltet sich.
  • Sterne-Netze (Star): Eine Person befindet sich in der zentralen Lage.
  • Kreis-Netzwerke: Informationen fließen von einer Person zur anderen, bis sie die Ausgangsposition erreichen.
  • Multi-Channel: Alle kommunizieren mit allen übrigen Teilnehmern.

Kommunikationsbarrieren

Hier sind die wichtigsten Barrieren aufgeführt:

  • Kulturelle Barrieren: Nicht alle Mitarbeiter haben die Organisationskultur (eine Reihe von Werten, die allen Mitgliedern gemeinsam sind) übernommen.
  • Bürokratische Hürden: Übermäßige Bürokratie kann den Informationsfluss verlangsamen.
  • Informationsflut (Overload): Eine zu hohe Menge an Informationen führt zum Verlust der Konzentration.

Entwurf der Organisationsstruktur

Beziehungen zwischen den Elementen verfolgen ein Ziel oder einen Plan. Es ist die Art, wie das Unternehmen Aufgaben teilt und Aktivitäten koordiniert. Innerhalb der formalen Strukturen gibt es:

  1. Struktur in Zeile (Linienorganisation)
  2. Leitung und Personal-Struktur (Stab-Linien-Organisation): Eine Reihe technischer Berater leitet oder koordiniert die Tätigkeit. Der hierarchische Modus bleibt der Kern, wird aber durch Support-Einheiten ergänzt.
  3. Ausschuss-Struktur: Schaffung eines Systems der partizipativen Entscheidungsfindung. Es ist selten, dass ein Unternehmen diese Struktur nutzt. Der Vorteil ist die reiche Inspiration; der Nachteil ist die langsame Entscheidungsfindung.
  4. Matrix-Struktur: Sie vereint die Vorteile der Gruppierung nach Funktion und Produkt. Dazu wird eine doppelte Autoritätslinie gesetzt. Der wesentliche Vorteil ist die Flexibilität. Das unmittelbarste Problem ergibt sich aus der dualen Autorität.

Clustering-Modelle und Kriterien

  1. Gruppierung nach Funktionen: Abteilungen werden nach der Ähnlichkeit der Jobs für Arbeitnehmer mit der gleichen Funktion gruppiert.
  2. Gruppierung durch Produkte: Divisionen (z. B. Air) mit großer Autonomie und teils stagnierendem Verhalten.
  3. Verband von Märkten oder Kunden
  4. Geografische Gliederung der Gesellschaft
  5. Gemischte Gruppen (Mix): Hier wird kein reines Kriterium verwendet, sondern eine Mischung aus allen genannten.

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