Organisationsstrukturen und Managementmodelle im Überblick

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Rollen der Organisation

Die Organisation definiert die Funktion der Behörde sowie die Ziele zur Gestaltung einer Struktur. In dieser Struktur sind alle Funktionen definiert, die von jeder Person der Gesellschaft und in deren Verantwortung ausgeführt werden. Darüber hinaus schafft die Organisation für Unternehmen ein Geflecht von Beziehungen, die zwischen den verschiedenen Aufgaben und allen Betriebsbereichen entstehen können.

Etappen der organisatorischen Rollenverteilung

  • a) Bestimmung der Organisationsebenen: Es wird definiert, wer die Aufgaben im Unternehmen (Empresa) kontrolliert und ausführt.
  • b) Funktionsbereiche: Die Funktionen für die einzelnen Ziele müssen klar und konkret sein.
  • c) Aufgabenklarheit: Jeder Mensch sollte wissen, was er tun muss und wem er Folge zu leisten hat.
  • d) Kommunikationswege: Es müssen interne und externe Wege zum Unternehmen bestehen.

Interne Kommunikation

Die interne Kommunikation kann wie folgt unterteilt werden:

1. Vertikale Kommunikation

  • Aufsteigend (Ascending): Von unten nach oben. Ihr Zweck ist es, dass Manager über die Probleme der Arbeitnehmer informiert sind.
  • Absteigend: Von oben nach unten. Ihr Zweck ist es, die Arbeitnehmer über die Ziele des Unternehmens zu informieren.

2. Horizontale Kommunikation

Diese entsteht zwischen Personen, die sich auf der gleichen Hierarchieebene befinden. Die Kommunikation kann mündlich oder schriftlich erfolgen.

Organisation der Arbeit

Dies ist der Satz von Regeln zur Koordinierung aller zur Verfügung stehenden Mittel des Unternehmens, um mit minimalen Kosten und Mühen die Ziele zu erreichen.

Die Maslowsche Theorie

Maslow klassifizierte die menschlichen Beziehungen in fünf Ebenen, die schrittweise erfüllt werden müssen. Diese Anforderungen sind eine Quelle der Motivation. Die Maslow-Pyramide stellt diese Bedürfnisse wie folgt dar:

  1. Physiologische Bedürfnisse: Essen, Trinken, Wärme etc. Der Einzelne glaubt oft, dass er glücklich ist und nichts weiter benötigt, wenn die Grundversorgung gesichert ist.
  2. Sicherheitsbedürfnisse: Wenn die Grundbedürfnisse befriedigt sind, folgen Anforderungen wie Altersvorsorge, Verträge und Versicherungen.
  3. Soziale Bedürfnisse (Status): Das Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung und dem Gefühl, von der Gemeinschaft respektiert zu werden.
  4. Wertschätzung und Selbstachtung: Selbstvertrauen, Ruhm, Ansehen und die Anerkennung der eigenen Fähigkeiten im Beruf.
  5. Selbstverwirklichung: Der Wunsch, das volle Potenzial auszuschöpfen (z. B. der Wunsch, Chef oder Direktor zu sein).

Diese Struktur ist nicht starr; manche Menschen priorisieren Status vor anderen Bedürfnissen. Zudem muss ein Bedürfnis oft vollständig erfüllt sein, bevor ein neues entsteht.

Die formale Organisation

Die formale Organisation ist die gewollte, definierte Struktur eines Unternehmens, in der jedes Element am günstigsten platziert ist. Eine der wichtigsten Bedingungen ist, dass jedes Mitglied seine Rolle, Autorität und Verantwortung kennt. Zur Strukturierung sind folgende Punkte wichtig:

1. Die Teilung der Arbeit

Die Struktur wird nach Aufgaben in Abteilungen unterteilt. Diese Aufteilung erfolgt in Kategorien:

  • Abteilung nach Aufgaben: Organisation nach der Spezialisierung der Arbeiter.
  • Geografische Gebiete: Organisation nach dem Zielgebiet des Produkts.
  • Produktabteilung: Einsatz in Unternehmen mit mehr als einer Produktlinie.
  • Prozessabteilung: Die Arbeitskette wird nach Produktionsphasen geordnet.

2. Kommunikation zwischen den Elementen

Wir unterscheiden:

  • Lineare Beziehungen: Direkte Verbindung zwischen Befehl und Gehorsam.
  • Staff- und Beratungsteams (Personal): Beratung durch Spezialisten ohne direkte Weisungsbefugnis.
  • Funktionale Zusammenhänge: Eine Sammlung von Spezialisten mit Autorität und Verantwortung.

Führungskräfte müssen die günstigste Organisationsstruktur basierend auf der Arbeitsteilung und den Hierarchien bestimmen.

Klassifizierung der Organisationsmodelle

  • a) Hierarchisch-lineares Modell: Basiert auf dem Prinzip des Befehls; alle Mitglieder hängen von einem Vorgesetzten ab. Ideal für KMU.
    • Pros: Einfachheit, klare Autorität, schnelle Entscheidungsfindung.
    • Nachteile: Mangel an Fachwissen der Führungskräfte, zu starke Konzentration der Autorität, mangelnde Flexibilität und Motivation.
  • b) Funktionales Modell: Gekennzeichnet durch die Existenz von Spezialisten. Es kann mehrere Vorgesetzte geben.
    • Pros: Fachleute stehen direkt zur Verfügung.
    • Nachteile: Mitarbeiter können widersprüchliche Aufträge von mehreren Chefs erhalten.
  • c) Line-and-Staff-Modell (Stablinienorganisation): Hierarchische Struktur mit Unterstützung durch Beratungsabteilungen.
    • Vorteile: Intervention von Spezialisten möglich.
    • Nachteile: Langsame Entscheidungsfindung, hohe Kosten für Beratungsabteilungen.
  • d) Modell im Ausschuss: Gekennzeichnet durch Kooperation verschiedener Personen bei Autorität und Verantwortung.
    • Vorteile: Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln.
    • Nachteile: Entscheidungen dauern sehr lange.
  • e) Matrix-Modell: Typisch für Industrieunternehmen mit dualer Autorität (Projektleiter und Abteilungsleiter).
    • Pros: Flexible Organisation.
    • Nachteile: Hoher Koordinationsaufwand aller Beteiligten erforderlich.

Organigramme: Grafische Darstellungen

Organigramme sind synthetische und vereinfachte Darstellungen der Unternehmensstruktur.

Klassifizierung von Organigrammen

  1. Nach der Form:
    • Vertikal: Betonen die Befehlskette (Autorität oben, Untergebene unten).
    • Horizontal: Steuerungen befinden sich links, Untergebene rechts.
    • Radial: Heben das Management visuell im Zentrum hervor.
  2. Nach dem Zweck:
    • Computer-Flussdiagramme: Geben globale Informationen.
    • Analyse-Flussdiagramme: Detaillierte Darstellung der gesamten Struktur.
  3. Nach dem Anwendungsbereich:
    • Allgemeine Organigramme: Spiegeln die Gesamtstruktur wider.
    • Detaillierte Organigramme: Bericht über bestimmte Abteilungen.
  4. Nach dem Inhalt:
    • Strukturell: Zeigen nur Einheiten und Beziehungen.
    • Personal-Organigramme: Umfassen Namen und Positionen der Personen.
    • Funktional: Geben an, wie die einzelnen Einheiten gebildet wurden.

Die informelle Organisation

Die informelle Organisation umfasst die sozialen Beziehungen, die nicht durch das Management vorgegeben sind, sondern spontan entstehen, wenn Menschen miteinander interagieren.

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