Personalmanagement: Auswahl, Training und Vergütung

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Der Prozess der Personalauswahl

Die Auswahl besteht in der Beurteilung der Eigenschaften und Umstände der Bewerber für eine zu besetzende Stelle. Ziel ist es, die Person auszuwählen, die am besten auf das definierte Profil passt. Die Schritte des Auswahlprozesses sind:

  • a) Screening: In vielen Fällen ist die Zahl der Bewerber in der Einstellungsphase exzessiv hoch. Es ist notwendig, ein Siebverfahren anzuwenden, um die Anzahl der Personen auf ein Maß zu reduzieren, das für die Durchführung von Tests geeignet ist.
  • b) Tests: Zunächst wird oft ein Vorgespräch geführt, um erste Kontakte zu knüpfen. Danach folgen üblicherweise spezifische Tests:
    • 1. Psychometrische Tests: Diese bestehen aus einer Batterie geschlossener Fragen mit dem Ziel, Intelligenz, Fähigkeiten und die Persönlichkeit des Bewerbers zu bestimmen.
    • 2. Professionelle Tests: Dies sind Aufgaben, die den Kandidaten gestellt werden und die in direktem Zusammenhang mit der angestrebten Stelle stehen.
    • 3. Kenntnisprüfungen: Hierbei handelt es sich um schriftliche oder mündliche Prüfungen zu einer im Voraus festgelegten Agenda.
    • 4. Physische Prüfungen: Manchmal sind besonders gute körperliche Voraussetzungen erforderlich.
    • 5. Graphologische Prüfungen: Diese bestimmen bestimmte Aspekte der Persönlichkeit eines Individuums durch das Studium seiner Handschrift.
  • c) Interviews: Sobald die Zahl der Bewerber wesentlich kleiner ist, werden persönliche Interviews durchgeführt, um die Berichte über die Kandidaten aus den vorherigen Tests zu erhärten. Es gibt viele Arten: Einzel-, Gruppen- oder Panel-Interviews (mehrere Interviewer und ein Befragter), strukturiert (mit einem Skript) usw.
  • d) Abschließende Phase: Es wird eine ärztliche Untersuchung durchgeführt. Bei Erfolg folgt der Eintritt in das Unternehmen, der initial mit einer Probezeit beginnt. Diese Einarbeitungsphase sollte im Interesse aller Beteiligten so kurz wie möglich gehalten werden.

Betriebliche Aus- und Weiterbildung (Training)

Das Training umfasst eine Reihe geplanter Aktionen, um das Humankapital zu erhöhen sowie Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen der Mitarbeiter eines Unternehmens zu verbessern. Dies dient der Steigerung der Produktivität und stellt eine wichtige Investition dar.

Interne Weiterbildung

  • Orientierung: Einführung und Führung neuer Mitarbeiter.
  • Lernen: Ausbildung von Auszubildenden.
  • Jobrotation: Systematischer Arbeitsplatzwechsel, um eine große Anzahl verschiedener Aufgaben zu beherrschen.

Externe Weiterbildung

  • Lehrveranstaltungen: Vorlesungen und Präsentationen vor einem Publikum aus Mitarbeitern, Techniken der Gruppenarbeit sowie interaktive Fernlehrgänge.
  • Simulationen: Eine praxisorientierte Technik, bei der eine Tätigkeit so umgesetzt wird, als ob man sie tatsächlich in der Realität ausführt.

Grundlagen der Vergütungspolitik

Die Vergütungspolitik wird verwendet, um Arbeitnehmer für ihre geleistete Arbeit durch Beiträge aller Art zu entschädigen. Der Lohn ist die Summe der wirtschaftlichen Leistungen des Unternehmens an seine Mitarbeiter für deren Dienste.

Komponenten der Vergütung

  • Grundgehalt: Ein fixer Betrag pro Zeiteinheit oder für eine bestimmte Dienstleistung.
  • Boni und Zulagen: Zusätzliche Beiträge basierend auf besonderen Umständen oder persönlichen Eigenschaften.
  • Überstunden: Vergütung für Stunden, die freiwillig über die regulären Arbeitsbedingungen hinaus geleistet werden.
  • Sonderzahlungen (Gratifikationen): Üblicherweise zweimal pro Jahr mit einem vorher vereinbarten Betrag.
  • Sachleistungen: Wertvolle Beiträge, die nicht in bar, sondern in Form von Sachbezügen gewährt werden.

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