Phasen der Interventionsmethode in der Sozialen Arbeit

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Phasen der Interventionsmethode

In der Praxis ist der soziale Akteur mit einer sich ständig verändernden Realität konfrontiert. Die Beteiligung erfolgt in Form von vordefinierten Veränderungen auf verschiedenen Ebenen (zum Beispiel in zwischenmenschlichen Beziehungen, bei der Ressourcennutzung durch den Gesetzgeber etc.).

Während der Tätigkeit wird der Akteur von mehreren Variablen beeinflusst, darunter: die beteiligten Personen, das Ausmaß des zu behandelnden Problems, die zur Verfügung stehende Zeit, die Ausbildung und Kompetenz des sozialen Akteurs sowie die spezifischen Ziele, die erreicht werden sollen. Trotz dieser Dynamik und der Variablen, die das Handeln beeinflussen, folgt daraus eine methodische Reihenfolge, deren Phasen zwar theoretisch erkannt werden, in der Praxis jedoch oft ineinandergreifen.

Logische Abfolge der Interventionsphasen

Von einem logischen Standpunkt aus werden diese Phasen wie folgt aufgeführt:

  • 1. Lokalisierung des sozialen Problems
  • 2. Analyse der Situation
  • 3. Vorläufige Bewertung
  • 4. Erstellung des Interventionsprojekts
  • 5. Umsetzung in die Praxis
  • 6. Bewertung der Ergebnisse
  • 7. Abschluss der Aktion

Entwicklung der einzelnen Phasen

1. Lokalisierung des sozialen Problems

Der Ausgangspunkt für die Aktion des sozialen Akteurs ist die Begegnung mit der Problemlage, die auf verschiedene Weise auftreten kann: entweder durch eine direkte Anfrage des Subjekts, durch die Zuweisung eines anderen Dienstes oder eines Gerichts oder durch die Erkennung des Problems durch die Fachkraft selbst. Die Lokalisierung dieser Anforderung erfolgt durch spezifische Fragen wie: Wer beansprucht was, warum wird gefragt und für wen ist die Intervention gedacht?

2. Analyse der Situation

Hierbei handelt es sich um die Informationsbeschaffung über die aktuelle Lage. In dieser Analyse ist das Wissen der Geistes- und Sozialwissenschaften von großer Bedeutung, da dieses Wissen hilft, den Daten einen Sinn zu geben. Daher sollten Kenntnisse in Soziologie, Psychologie, Ökonomie und Sozialgesetzgebung genutzt werden, um die Realität zu verstehen. In dieser Analyse muss sowohl über die Gesamtheit des Aktionsfeldes (Gebiet, Agentur, Institutionen, Ressourcen) als auch über das spezifische Problem nachgedacht werden.

3. Vorläufige Bewertung

Aus den bereits gesammelten Informationen der Situationsanalyse (2. Phase) sollte eine Interpretation der Formulierung und ein Arbeitsvorschlag entwickelt werden. Die Bewertung ist eine erklärende Synthese, in der die verschiedenen Elemente verknüpft werden. Sie ist Ausdruck der Wechselbeziehungen zwischen physischen, emotionalen, sozialen und intellektuellen Faktoren. Dabei werden interne und externe Kräfte beschrieben, auf die sich das Subjekt stützen kann, sowie vorhandene Schwachstellen identifiziert.

4. Erstellung des Interventionsprojekts

Diese Phase umfasst drei wesentliche Operationen:

  • a) Bestimmung spezifischer Ziele: Diese können Teilziele für bestimmte Aspekte des Problems sein und hängen von der Nachfrage sowie den verfügbaren Ressourcen ab (kurz-, mittel- oder langfristig).
  • b) Bestimmung der Interventionsebene: Festlegung, ob die Intervention bei Einzelpersonen, Familien oder Gruppen ansetzt, um die geeigneten Mittel auszuwählen.
  • c) Wahl der Maßnahmen oder Strategien: Die Entwicklung dieses Projekts obliegt der Fachkraft, auch wenn geförderte Projekte eventuell nicht vollständig mit den Ansichten des Anbieters oder der Institution übereinstimmen. Die Abstimmung dieser verschiedenen Projekte führt zu einem gemeinsamen Aktionsplan.

5. Durchführung

Der Profi verwendet in seiner Umsetzung verschiedene Formen der Intervention in Bezug auf die verfolgten Ziele und die gewählte Strategie. Interventionen können in direkte und indirekte Maßnahmen unterteilt werden, je nachdem, ob sie in Anwesenheit des Klienten oder außerhalb (z. B. administrative Tätigkeiten oder Vernetzung) durchgeführt werden.

6. Bewertung der Ergebnisse

Evaluation bedeutet die Schätzung des Wertes oder der Bedeutung einer Sache. Evaluieren heißt also, die zurückgelegte Strecke und die Veränderungen zu messen, die in einer Situation zwischen dem Anfang und dem Ende einer Intervention stattgefunden haben. Diese Beurteilung kann dazu dienen, eine Bestandsaufnahme zu machen, Anpassungen vorzunehmen oder die Intervention offiziell abzuschließen.

7. Abschluss der Aktion

Eine professionelle Intervention bei einer Einzelperson, einer Familie oder einer Gruppe muss zeitlich begrenzt sein. Alles hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Dieses Ende ist bereits ab dem ersten Kontakt implizit vorhanden. Es ist abzusehen, dass die professionelle Begleitung und die beteiligten Agenturen eine fest veranschlagte Dauer in der Zeit haben.

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