Phonetische Spiele und Lautbewusstsein für Kinder
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Phonetik-Spiele für Kinder
Spiel 1: Der Kreis
Die Kinder bewegen sich in einem Kreis und ahmen die Bewegungen des Lehrers nach. Der Lehrer betritt und verlässt den Kreis, und die Kinder imitieren diese Bewegungen mit Tönen, die sie selbst erfinden.
Ziele: Die phonetischen Teilsysteme und das artikulatorische System der Kinder sowie die Aussprache der Laute sollen gefördert werden.
Alle diese Spiele können in sportliche Aktivitäten und spielerische Bewegungen eingebettet werden, wobei die Bewegung des Armes auf ein Kind gerichtet werden kann.
Opposition von zwei oder mehr Konsonanten: pt, tk, ts, usw.
Konsonantenverbindungen wie Plosiv + Frikativ (z. B. „Doppel-Ruhm“), bilabial-dental (pt) oder oral-nasal (pn) werden geübt. Dabei geht es um Oppositionen wie Frikativ-Frikativ (fr) oder Plosiv-Plosiv (pt, tk). Die Laute werden mit Bewegungen begleitet, etwa beim Sprechen der Verschlusslaute p, t (dental) und k (velar), jeweils mit einem Schlag oder einer sanften Bewegung.
Sequenzen: Beispiele sind „koko koko ti“, „ti koko“, „koko ta“, „ti-ti“, „Quítate“. Bei „ko“ wird eine Bewegung des Rückens zur Markierung des „k“ gemacht, bei „ta“ eine Armbewegung für das „t“. Weitere Abfolgen sind „pa ti ta“, „ta pa ti“, „ti pa ti pa ti“ oder „pata“. Kinder können sich paarweise gegenüberstehen und mit Handflächen klatschen, für „t“ auf die Knie schlagen und für „p“ die Hände zusammenlegen.
Mit den Kindern können auch Zungenbrecher im rhythmischen und kollektiven Sprechen geübt werden, begleitet von Mimik und Gesten, zum Beispiel „Pablito clavó un clavito, Nagel, Nagel …“.
Spiele mit dem Lotus-Fonik (Kinder 4–6 Jahre)
Das Kind hört richtig zu und spricht die Laute nach. Wenn es falsch ausspricht, kann es ein eigenes Wort mit einem schwierigen Laut verwenden. Anregungen aus der Situation können bei den Kindern eine intensive Auseinandersetzung mit Lauten fördern, indem man verschiedene Wörter gegenüberstellt, die sich nur durch einen Laut unterscheiden, z. B. „klingt“ und „schwierig“.
Didaktisches phonisches Spiel: Man nimmt 16 Lotus-Karten, die in 8 bis 12 Quadrate unterteilt sind. Auf jeder Karte wird ein Objekt oder Tier gezeichnet, dessen Name einen bestimmten Laut enthält, der trainiert wird. Je nach Klassenstufe (2., 3. oder 4. Klasse) werden die Karten entsprechend gestaltet. Jedes Kind zieht eine Karte, benennt das Bild und sucht die passenden Plättchen. Das gemeinsame Spiel fördert die intensive Auseinandersetzung mit dem Phonem.
Automatisierungsübung: Zur Automatisierung der Aussprache von Phonemen oder Silben innerhalb von Wörtern wird das letzte Wort eines Satzes ergänzt. Beispiel mit dem Phonem /k/ bzw. /c/: „Das Kind schläft in seinem ... Bett.“ oder „Im Winter ist es kalt und im Sommer ... (color)“.
Silbenbewusstsein und Phonik-Spiele
Die Kinder werden darauf vorbereitet, die geschriebene Sprache zu lernen, indem sie ihre phonetische Analysefähigkeit an Wörtern üben. Zu Beginn werden einfache Techniken eingesetzt: Wenn ein Wort mit der Silbe „ma“ beginnt (Morgen, Hand), melden sich die Kinder, heben die Hand oder klatschen, sobald sie die Silbe hören oder sehen. Ähnlich geht man bei „ta“ oder anderen Silben vor.
Spiel „Ich sehe was“: Die Kinder suchen Wörter, die mit einer bestimmten Silbe oder einem bestimmten Phonem beginnen oder enden. Man kann auch zwei phonetische Elemente kombinieren, etwa „tp“ oder „kt“, und sportliche Bewegungen einbauen.
Visuelle Silbenplatzierung: Wörter werden an die Tafel geschrieben oder auf Karten (Hand, Mama, Zweig, schlecht) verteilt. Die Kinder markieren die Silbe „ma“ mit einem Kreuz oder einer farbigen Markierung.