Physiologische Anpassungen durch körperliches Training

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Anpassungen durch regelmäßige körperliche Bewegung

Die Realisierung regelmäßiger körperlicher Bewegung führt zu folgenden Anpassungen:

  • Herz-Kreislauf: Zunahme des koronaren Blutflusses, der Kapillarpermeabilität und der Kapillardichte.

Adaptive Reaktionen des Blutdrucks

Im Vergleich zum Training gilt:

  • Erhöhter Blutdruck während der Belastung und Absinken in der Ruhephase.

Anpassungen der Atemwege

Hinsichtlich der Atmung bei Belastung gilt:

  • Zunahme der Frequenz und Tiefe der Atmung.
  • Erfüllung der O2-Anforderungen, Beseitigung von überschüssigem CO2 und Regulierung des pH-Werts.

Blutflussverteilung

Die Verteilung des Blutflusses während der Belastung wird bestimmt durch:

  • Erhöhten Blutfluss in den aktiven Muskeln auf Kosten inaktiver Organe.

Herzleistung und Atmung

  • Herzleistung: Trainierte Personen erreichen Werte von 200–215 Schlägen pro Minute; sowohl trainierte als auch sesshafte Personen haben Ruhewerte von ca. 6 Litern pro Minute.
  • Atemfrequenz: Ruhewerte unterscheiden sich nicht signifikant zwischen trainierten und sesshaften Personen (ca. 12 Atemzüge/min).
  • Ventilationsschwelle: Punkt der Kurve, an dem die Ventilation im Verhältnis zur Intensität (VO2) ansteigt.
  • Atemarbeit: In Ruhe entspricht der Energieverbrauch des Atmungssystems 3–4 % des gesamten Energieaufwands; während des Trainings steigt dieser auf 10–30 %.
  • Das Atemäquivalent ist eine Variable zur Bewertung der Atemarbeit und Energieökonomie.

Stoffwechsel und Gasaustausch

  • Fettstoffwechsel: Abbau von Fetten zur Schonung von Muskelglykogen und Blutzucker.
  • Gasaustauschfaktoren: Dicke der Alveolar-Kapillar-Membran, Austauschfläche des Blutes und Konzentrationsgradient der Gase.
  • Hämoglobin-Sättigungskurve: Verschiebung nach rechts bei sinkendem pH-Wert.
  • Lipidtransport: Erfolgt über Chylomikronen und Lipoproteine.
  • Ketonkörperbildung: Entstehen aus freien Fettsäuren.

Hydrodynamik und Herz-Kreislauf-System

  • Mechanismus: Während des Trainings fördern die Muskelpumpe, sympathische Stimulation und der erhöhte venöse Rückfluss die Herzleistung.
  • Sportlerherz-Syndrom: Charakterisiert durch ein erhöhtes Schlagvolumen.
  • Lipidoxidation: Nach der Aktivierung gelangt Acyl-CoA zur Oxidation in die Mitochondrien.

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