Pioniere der Informatik und digitale Grundlagen

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Pioniere der Informatik

  • Blaise Pascal: Französischer Mathematiker, Physiker, Philosoph und Theologe. Er gilt als einer der Väter der Computertechnik. Er beeinflusste die Entwicklung der modernen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften maßgeblich, entwickelte mechanische Rechenmaschinen und leistete bedeutende Beiträge zur mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie. Er starb im Alter von 39 Jahren.
  • Pascaline: Die von Pascal erfundene Rechenmaschine war der erste Prototyp eines Rechners. Aufgrund ihrer Komplexität und Größe war sie jedoch wenig effizient und nur für sehr einfache Berechnungen geeignet.
  • Charles Babbage: Britischer Mathematiker und Informatiker, der als einer der Väter des Computers gilt. Er entwarf Konzepte für Rechenmaschinen, die er jedoch nie vollständig realisieren konnte. Zudem entwickelte er eine mechanische Differenzmaschine zur Berechnung von Zahlentabellen.
  • Babbage-Differenzmaschine: Ein mechanischer Rechner zur digitalen Berechnung von Tabellen und Polynomfunktionen. Die Idee stammte ursprünglich von Müller, wurde jedoch von Babbage weiterentwickelt, aber nie final gebaut.
  • Per Georg Scheutz: Schwedischer Jurist, Übersetzer und Erfinder des 19. Jahrhunderts. Bekannt für seine "Scheutz-Rechenmaschine", die auf Babbages Differenzmaschine basierte. Obwohl sie nicht perfekt war, diente sie als wichtiger Prototyp und wurde auf der Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Digitale Standards und Farbsysteme

  • ASCII-Code: Ein auf dem lateinischen Alphabet basierender Zeichencode für das moderne Englisch und andere westliche Sprachen. Er verwendet 7 Bits zur Darstellung von Zeichen, wobei ursprünglich ein zusätzliches Paritätsbit zur Fehlererkennung genutzt wurde. Oft wird er fälschlicherweise mit 8-Bit-Erweiterungen verwechselt, die zusätzliche Zeichen für Sprachen wie Spanisch enthalten.
  • RGB-Code: Ein Farbmodell, das auf der additiven Farbmischung der Grundfarben Rot, Grün und Blau basiert. Durch die Kombination dieser Lichtfarben können digitale Bilder Pixel für Pixel dargestellt werden.

Satellitentechnik und Geoinformation

  • Geostationäre Satelliten: Ein Satellit ist geostationär, wenn er über einem festen Punkt der Erde verharrt. Dies erfordert eine Umlaufbahn über dem Äquator und eine Umlaufzeit, die exakt der Erdrotation entspricht.
  • Clarke Belt: Der Bereich im Weltraum ca. 36.000 km über dem Meeresspiegel auf Äquatorebene, in dem geostationäre Umlaufbahnen möglich sind.
  • Offset Licht/Ton: Bezeichnet die notwendige Synchronisation zwischen Bild- und Tonsignalen bei der Übertragung (Radio, TV), um Verzögerungen zu vermeiden.
  • GIS (Geographic Information System): Eine organisierte Integration von Hardware, Software und Geodaten zur Erfassung, Speicherung, Bearbeitung, Analyse und Darstellung raumbezogener Informationen für komplexe Planungs- und Managementaufgaben.

Internet, Medien und digitale Einheiten

  • Geistiges Eigentum: Rechtlicher Schutz für Werke des menschlichen Intellekts zugunsten von Urhebern oder Rechteinhabern.
  • CD-ROM: Ein nichtflüchtiges Speichermedium in Form einer Kunststoffscheibe, auf der digitale Informationen in einer Spirale gespeichert werden.
  • DVD: Ein optisches Speichermedium, das 1995 eingeführt wurde.
  • Blu-ray: Ein optisches Disc-Format der nächsten Generation (12 cm Durchmesser) für High-Definition-Video und hohe Datenspeicherdichte.
  • Pixel: Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes (Foto, Video oder Grafik). Sie erscheinen bei starker Vergrößerung als kleine farbige Quadrate.

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