Die poetischen Schaffensphasen von Miguel Hernández

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1. Stufe: Die Suche nach einer eigenen Sprache

Seine Opern sind durch eine eigene poetische Sprache und den konservativen Einfluss von Ramón Sijé geprägt. In Perito en lunas (Perito auf Monden) und El rayo que no cesa (Der Blitz, der nie aufhört) zeigt sich sein Stil.

  • Einfluss: Die Arbeit umfasst 40 Strophen und ist stark vom Gongorismus geprägt.
  • Hermetik: Der Autor betrachtet die Dichtung als eine mystische Erfahrung, bei der das Hermetische von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Rätselhaftigkeit: Das Werk wird dem Genre der Rätselpoesie zugeordnet.

Das Grundthema ist eine Liebe, die aufgrund moralischer Normen nicht vollendet werden kann. Der Blitz dient als Symbol für das leidenschaftliche Feuer, das den Liebenden verzehrt, während die Wunde, die diese Liebe schlägt, Vorstellungen von Tod und Zerstörung weckt. Dieses Gefühl ist mit der tragischen Figur des Stieres verbunden, die Männlichkeit, Leidenschaft und Freiheit im Tode vereint. Diese Phase ist durch die Perfektion der Sonette gekennzeichnet. Die Elegía a Ramón Sijé, geschrieben in verketteten Terzinen, gilt als eines der schönsten Gedichte der spanischen Lyrik.

2. Stufe: Die Dichtung der „Poesía Impura“

Diese Phase ist durch den Einfluss von Pablo Neruda und seine Vorstellung von der poesía impura (unreine Dichtung) geprägt.

Viento del pueblo (Winde des Volkes)

In diesem Werk widmet sich Hernández den Gefühlen der Menschen. Seine Verse sind geprägt von Angst und Protest gegen das Leid der Armen und Unterdrückten. Die Liebe richtet sich in dieser Zeit auf die Frau, das Land und die Menschen.

El hombre acecha (Der Mensch lauert)

Dieses Werk ist Neruda gewidmet. Es ist geprägt von Enttäuschung und Trauer über den Verlauf der Ereignisse. Der Krieg in seiner grausamsten Form offenbart die wahre Natur des Menschen; Hunger und Aggression treten als zentrale Themen hervor.

Letzte Gedichte: Cancionero y romancero de ausencias

Diese Gedichte entstanden während seiner Gefangenschaft. Sie kreisen um das Gefühl der Abwesenheit: der Verlust seines ersten Sohnes, die Trennung von seiner Frau und der Verlust der Freiheit. Der Schmerz über die Abwesenheit erfüllt seine Verse, wie etwa in Nanas de la cebolla (Zwiebel-Wiegenlieder). Der Autor erinnert daran, dass der Krieg nur Hass sät, hält jedoch am Banner der Liebe als Symbol der Hoffnung fest.

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