Politik und Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg
Eingeordnet in Sozialwissenschaften
Geschrieben am in
mit einer Größe von 2,6 KB
Imperialismus und Kolonialismus (1870–1914)
Zwischen 1870 und 1914 führte die imperialistische und kolonialistische Politik der großen europäischen Mächte sowie die außereuropäischen Rivalitäten zwischen den Ländern zu Spannungen, die den Ersten Weltkrieg auslösten.
Bewaffneter Friede (Paz Armada, 1891–1914)
Der Bewaffnete Friede war eine Zeit des Friedens, in der die europäischen Länder aufrüsteten und zwei Bündnisblöcke organisierten: die Triple Entente und den Dreibund (Triple Alliance). Diese Blöcke standen sich schließlich im Ersten Weltkrieg gegenüber.
Politische Begriffe und Wahlrecht
- Allgemeines Wahlrecht für Männer: Das Stimmrecht für alle erwachsenen Männer in der Welt.
- Frauenstimmrecht: Dies ist die politische Bewegung zur Ausübung des Rechts für Frauen, zu wählen.
- Monarchie: Ein Regierungssystem, in dem ein König herrscht, der durch ein vom Volk gewähltes Parlament unterstützt wird.
- Autokratie: Eine Regierung durch eine einzelne Person mit unbegrenzter Autorität.
Industrielle Produktionsmethoden
Fordismus
Eingeführt von Henry Ford in der Automobilfabrik, basierend auf Massenproduktionsmethoden in großen Fabriken. In diesen wurden alle Phasen der Herstellung eines Produktes integriert und die Arbeitnehmer auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert.
Taylorismus
Dieser wurde von Frederick Taylor entwickelt. Es war eine Studie darüber, wie man bei der Arbeit Zeit durch die Vermeidung unnützer Bewegungen der Arbeiter sparen kann. Er führte Förderbänder ein, welche die Produkte zu den Arbeitern bewegten. So entstand die Fließbandarbeit, die gut funktionierte.
Soziale Bewegungen und Gesetzgebung
Arbeits- und Sozialgesetzgebung
Diese entwickelte sich ab dem Jahre 1875 in den meisten europäischen Staaten. Diese Änderung wurde durch die neuen wirtschaftlichen Bedingungen der Zweiten Industriellen Revolution sowie durch den Druck des Proletariats und der Gewerkschaften vorangetrieben.
Suffragettenbewegung
Diese Bewegung konzentrierte sich auf die Erkämpfung des Frauenstimmrechts. Die Bewegung erreichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Entwicklung in den angelsächsischen Ländern. Ihre Hauptziele waren das Wahlrecht, die Verbesserung der Bildung, die berufliche Ausbildung und die Gleichstellung der Geschlechter.