Produktentwicklung und Industrielles Design: Ein Leitfaden

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Phasen der Produktentwicklung

Wenn Sie keine Zeit haben, ein Produktdesign zu planen und zu entwickeln, müssen Sie folgende Schritte befolgen:

  • Ideengenerierung und -suche
  • Auswahl der besten Ideen
  • Planung, Konstruktion und Redesign
  • Produkttests
  • Vertrieb und Marketing

Technisches Industriedesign

Eine präzise und detaillierte Studie verwandelt eine Vorstellung in die Realität der Branche. Sie unterteilt sich in: Speicher, Pläne, technische Voraussetzungen und Budget.

Ideengenerierung und Auswahl

Designer nutzen verschiedene Inspirationsquellen:

  • Nachahmung: Folge neuer Technologien.
  • Brainstorming: Mitglieder einer Arbeitsgruppe werfen Ideen ein, ohne diese sofort zu kritisieren, um sie später zu verbessern.
  • Kritisches Denken: Jede von Experten geäußerte Idee wird analysiert und konstruktiv kritisiert.

Forschung und Problemlösung

  • Untersuchung: Techniken zur Entdeckung neuer Produkte und Verbraucherbedürfnisse.
  • Fehlertest: Identifizierung des Problems, um mögliche Lösungen vorzuschlagen.
  • Wissenschaftliche Methode: Definition des Problems, Datensammlung, Hypothesenbildung, kontrollierte Tests, Ergebniserfassung und Schlussfolgerungen.

Design, Prototyping und Fertigung

Das Design definiert Merkmale, Materialien und Herstellungsverfahren. Hierbei kommen grafische Darstellungen, Skizzen und CAD (Computer-Aided Design) zum Einsatz.

  • Mockup: Ein Modell zur visuellen Überprüfung des Produkts (oft in anderem Maßstab).
  • Prototyp: Besitzt die gleichen Abmessungen und Funktionen wie das Endprodukt und dient als Vorstufe für die Serienfertigung.

Technologie-Lebenszyklus

  • Aufstrebende Technologie: Hohes wirtschaftliches Potenzial, aber hohes Risiko.
  • Schlüsseltechnologie: Vollständig vom Markt akzeptiert und sehr wettbewerbsfähig.
  • Basistechnologie: Industriestandard, für alle zugänglich.
  • Hilfstechnologie: Veraltet, dient nur noch als Ergänzung.

Methodenbüro und computergestützte Fertigung

Ein Unternehmen muss neue Technologien untersuchen und beherrschen. Das Methodenbüro erstellt Prozessabläufe, Stücklisten und Kontrollblätter. Moderne Fertigung nutzt:

  • CAE: Computer-Aided Engineering
  • CAM: Computer-Aided Manufacturing
  • CAPP: Computer-Aided Process Planning
  • CNC: Computer Numerical Control
  • CIM: Computer-Integrated Manufacturing

Logistik und Standardisierung

Die JIT-Methode (Just-in-Time) spart Lagerkosten, birgt jedoch das Risiko von Lieferengpässen. Die Standardisierung stellt sicher, dass Produkte technische Voraussetzungen erfüllen. Wichtige Normungsorganisationen sind:

  • ISO: International Standard Organization
  • CEN: Europäisches Komitee für Normung (EN-Normen)
  • AENOR: Spanische Agentur für Normung (NP-Standards)

Vertriebswege und Marketing

Die Vertriebskette reicht vom Hersteller über den Großhandel und Einzelhandel bis zum Verbraucher. Eine Marke muss einfach und klar sein. Werbung und PR dienen der Kommunikation, während Verkaufsförderung (Promotion) den Absatz kurzfristig stimuliert. Angebot und Nachfrage bestimmen dabei den Markt.

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