Der Prozess der Hominisation und Humanisierung
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Der Prozess der Vermenschlichung
Der Prozess der Vermenschlichung beginnt in dem Moment, in dem sich Intelligenz manifestiert. Die Humanisierung wirkt auf die natürliche Entwicklung ein; die menschliche Gattung entwickelt sich durch die Entfaltung der Intelligenz. Es wird davon ausgegangen, dass Intelligenz in der Praxis eingesetzt wird und die Kommunikation bei der Vermittlung von Wissen fördert. Dadurch wird das Potenzial der Intelligenz und der weiteren Entwicklung geweckt. Die kulturelle Entwicklung der menschlichen Intelligenz führt zu morphologischen Veränderungen. Die menschliche Spezies entwickelt ihre Intelligenz und ihren Körper weiter. Durch die Entwicklung von Techniken zur Lebenserhaltung und zum Ausdruck wird das Leben und die Beherrschung der Umwelt, die bearbeitet werden kann, maßgeblich beeinflusst.
Die biologische Einordnung des Menschen
- Tierreich (Animalia): Wesen mit Eigenbewegung.
- Stamm der Chordatiere (Chordata): Tiere, die eine Chorda haben.
- Unterstamm der Wirbeltiere (Vertebrata): Chordata mit einer Wirbelsäule. Obwohl Menschen auf zwei Beinen gehen, haben sie vier Gliedmaßen, wie Reptilien, Amphibien und Säugetiere.
- Klasse der Säugetiere (Mammalia): Wirbeltiere mit Haaren und Brustdrüsen.
- Unterklasse der Plazentatiere (Eutheria): Säugetiere, deren Schwangerschaft im Uterus der Mutter stattfindet.
- Ordnung der Primaten: Plazentatiere, die fünf Finger und Zehen, einen opponierbaren Daumen sowie bewegliche Finger mit Nägeln haben.
- Unterordnung der Trockennasenprimaten (Anthropoidea): Primaten mit einem hoch entwickelten Gehirn.
- Teilordnung der Altweltaffen (Catarrhini): Sie haben eine schmale Nasenscheidewand und 32 Zähne.
- Überfamilie der Menschenartigen (Hominoidea): Sie haben ein Gesicht ohne vorspringende Schnauze, einen breiten Brustkorb und ein Becken, das es erlaubt, sich aufzurichten.
- Familie der Hominiden (Hominidae): Die vorderen Gliedmaßen sind kürzer als die hinteren; sie zeichnen sich durch den zweibeinigen Gang aus.
- Gattung Homo: Hominiden mit einem Gehirnvolumen zwischen 500 und 1500 ccm, die in der Lage sind, Steinwerkzeuge herzustellen.
- Homo Sapiens: Er hat eine Schädelkapazität von mehr als 1000 Kubikzentimetern und repräsentiert die heutige menschliche Spezies.
Physische Merkmale und Ausdrucksformen
Die Hand ist ein taktiles Instrument, mit dem man Gegenstände fühlen und wandeln kann, um eine Welt der Objekte zu erschaffen. Sie ist nicht ausschließlich ein technisches Greiforgan, sondern offen für die gesamte Wirklichkeit und das Sein.
Das Gesicht ist ein Ausdrucksmittel, das jedem Menschen eigen ist. Es ermöglicht die abstrakte Kommunikation mit anderen Menschen. In der Evolution stellt das Gesicht eine Weiterentwicklung der tierischen Schnauze dar.
Die Sprache verdeutlicht die Tatsache, dass ein Körper in Korrespondenz mit einer eigentümlichen Psyche zu verstehen ist.
Die Rede, die vom Menschen durch den Menschen gesprochen wird, offenbart seine eigenen symbolischen Kapazitäten. Durch sie öffnet er sich der gesamten Wirklichkeit und tritt intellektuell sowie emotional mit anderen Menschen in Beziehung.
Glossar: Fachbegriffe der Anthropologie
- Psychische Personifikation: Ein Prozess, bei dem davon ausgegangen wird, dass Tiere oder unbelebte Objekte menschliche psychische Eigenschaften besitzen.
- Ethologie: Die Wissenschaft, die das Verhalten von Tieren untersucht.
- Umwelt: Die natürliche Umgebung.
- Taxone: Gruppen von Organismen, die in einer Klassifizierung als Einheit betrachtet werden. Jede Gruppe erhält einen lateinischen Namen und eine Beschreibung.
- Biologische Arten: Gruppen von Organismen mit strukturellen und funktionellen Ähnlichkeiten, die sich in der Natur nur untereinander fortpflanzen und fruchtbare Nachkommen produzieren.
- Szientismus: Eine Form des Materialismus, die behauptet, dass nur das existiert, was man messen, berühren oder mit Messgeräten erfassen kann.
- Kreationismus: Nutzte Evolutionstheorien, um Ideen zu unterstützen, die jenseits der Wissenschaft liegen.
- Intelligentes Design: Eine wissenschaftliche Hypothese, die besagt, dass es biologische Prozesse gibt, die nicht allein durch Zufall erklärt werden können, sondern einen Zweck in der Natur und somit ein intelligentes Design voraussetzen.
- Saltationismus: Behauptet, dass Mutationen der wichtigste Faktor des Wandels sind und dass die Entwicklung diskontinuierlich und nicht schrittweise verläuft.
- Theorie des punktuellen Gleichgewichts: Versucht die Unmöglichkeit eines Beweises für die Annahme zu erklären, dass die Evolution durch die bloße Ansammlung kleiner Variationen hervorgebracht wurde.
- Biologische Entwicklung: Ein Prozess anatomischer und physiologischer Veränderungen im Laufe des Lebens einer Population, der zur Bildung neuer Arten führt.
- Humanisierung: Eine Sequenz von Prozessen, die zur Entstehung kultureller Elemente führt, welche eine Lebensweise oder Verhaltensweisen darstellen, die als wahrhaft menschlich bezeichnet werden können.
- Binomiale Nomenklatur: Dient dazu, Arten eindeutig und allgemein gültig zu benennen.
- Philosophische Anthropologie: Die philosophische Lehre vom Wesen des Menschen.
- Panpsychismus: Schreibt Intelligenz allen Lebewesen, mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Maschinen und dem Universum als Ganzem zu.