Psychische Erkrankungen: Ursachen, Symptome und Therapie

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Was psychische Krankheiten bewirken und ihre Ursachen

Psychische Erkrankungen sind weder eine Entwicklungsverzögerung noch ein Zeichen von Schwachsinn. Sie können jedoch Beziehungen verändern und zu emotionalen sowie verhaltensbezogenen Problemen im sozialen Umfeld führen.

Die Ursachen dieser psychischen Krankheiten können vielfältig sein und durch Traumata, Drogenmissbrauch sowie belastende soziale Erfahrungen und Umwelteinflüsse ausgelöst werden. In der Regel handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die sich oft durch ein soziales Ungleichgewicht manifestiert.

Definition: Organische Erkrankung und psychische Gesundheit

  • Organische Erkrankung: Hierbei handelt es sich um jede Veränderung der körperlichen Struktur oder der Körperfunktionen.
  • Psychische Krankheiten oder Störungen: Diese bezeichnen eine Störung des Denkens, der Gefühle, der Emotionen und des Verhaltens.
  • Psychische Gesundheit: Diese ist abhängig vom Lebensstil. Wenn man ein angenehmes Leben führt, tolerant und verständnisvoll ist sowie in der Lage ist, sich selbst und andere zu lieben, verfügt man über eine gute mentale Gesundheit.

Prozesse psychischer Störungen und Wahrnehmung

Das Denken: Es stellt eine wesentliche Veränderung bei psychischen Erkrankungen dar. Es gibt zwei Arten von Veränderungen, die entweder die Form oder den Inhalt des Denkens beeinflussen.

Wahrnehmung: Die Fähigkeit, die Realität und die Dinge um uns herum zu erfassen. Wenn eine Veränderung der Wahrnehmung vorliegt, treten Wahnvorstellungen oder Halluzinationen auf:

  • Illusionen: Stimmen oder eine verzerrte Wahrnehmung der Realität.
  • Halluzinationen: Das Sehen von Dingen, die in der Realität nicht existieren.

Weitere betroffene Aspekte sind das Verhalten, die Stimmung, die Meinung und die allgemeine Gesundheit.

Faktoren für den Ausbruch von Geisteskrankheiten

Hierbei spielen endogene, soziale und kulturelle Faktoren sowie der Lebensstil eine Rolle. Basierend auf der Häufigkeit dieser Faktoren und der Persönlichkeit des Einzelnen kann eine psychische Erkrankung mehr oder weniger schwerwiegend sein, insbesondere unter folgenden Bedingungen:

  • Geringe Bildung oder Schulabbruch.
  • Entfremdung, Einsamkeit und Isolation.
  • Zerrüttete Familienverhältnisse.
  • Ablehnung am Arbeitsplatz oder Arbeitslosigkeit.
  • Zusammenhang mit einer chronischen körperlichen Krankheit.
  • Migration und Kulturschock.

Behandlung von psychischen Erkrankungen

Die Behandlung kann pharmakologisch, psychiatrisch oder psychologisch erfolgen. Oft wird eine rein psychologische Therapie gewählt, wobei psychiatrische Ansätze und medikamentöse Behandlungen (Drogenkonsum im medizinischen Sinne) meist eng miteinander verknüpft sind.

Neurotische Störungen: Merkmale und Beispiele

Eine neurotische Störung stört die normalen Aktivitäten einer Person, blockiert sie jedoch nicht vollständig. Es findet kein Bruch mit der Realität statt. Vier Merkmale und Details dazu:

  • Sie ist eine Quelle psychischen Leidens und verursacht Traurigkeit, Angst und Schlafstörungen.
  • Es kann zu schweren Konflikten mit der Umwelt kommen.
  • Die Krankheit ist dem Betroffenen in der Regel bewusst.
  • Es findet kein Realitätsverlust statt.

Beispiele: Angstzustände, Phobien, Zwangsstörungen und Anpassungsstörungen (wie posttraumatische Belastungsstörungen).

Psychotische Störungen und ihre Merkmale

Dies ist eine schwere Form der psychischen Störung, bei der die Person in einer Welt mit eigener innerer Logik lebt. Sie ist gekennzeichnet durch:

  • Verlust des Kontakts zur Wirklichkeit.
  • Mangelnde Anpassungsfähigkeit und gestörte Beziehungen zur Umwelt.
  • Fehlendes Krankheitsbewusstsein (die Betroffenen wissen nicht, dass sie krank sind).

Schizophrenie: Symptome und Verlauf

Schizophrenie ist eine chronische psychische Erkrankung, die das Verhalten, das Denken, die Wahrnehmung und die Gefühle verändert. Die schwerste Verlaufsform ist die Psychose. Vier typische Symptome sind:

  • Verflachung der Affektivität (Gefühlskälte).
  • Wahnvorstellungen (Delusionen).
  • Störungen der Wahrnehmung.
  • Autistischer Rückzug.

Bipolare Störung (Manisch-depressive Erkrankung)

Dies ist eine Erkrankung der Stimmung, die durch depressive Episoden und manische Phasen gekennzeichnet ist. Das bedeutet, die Stimmung schwankt sehr schnell zwischen extremer Hochstimmung (Euphorie), Reizbarkeit oder Hyperaktivität und einer tiefen depressiven Phase.

Klassifikation psychischer Störungen

Es gibt verschiedene Kategorien, darunter:

  • Neurotische Störungen.
  • Psychotische Störungen.
  • Schwere affektive Störungen.
  • Demenzerkrankungen (z. B. Alzheimer).
  • Andere psychische Erkrankungen.

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