Psychische Störungen: Symptome und gesunde Lebensweise
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Psychische Störungen
Psychische Probleme sind so vielfältig und komplex wie das menschliche Gehirn selbst. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Angstzustände, affektive Störungen, Essstörungen wie Anorexie und Bulimie sowie Hyperaktivität.
Angstzustände
Angst ist ein unangenehmer emotionaler Zustand, der oft mit physiologischen und verhaltensbezogenen Veränderungen einhergeht. Zu den vielfältigen Symptomen gehören unter anderem Nervosität, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen.
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
ADHS ist durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet. Obwohl die Diagnose meist im Kindesalter gestellt wird, betrifft sie nicht nur Kinder, da sie in vielen Fällen bis in die Adoleszenz und das Erwachsenenalter fortbesteht.
Depression
Die Depression ist eine Erkrankung, die den gesamten Körper sowie die Stimmung betrifft und den Alltag des Einzelnen stark beeinträchtigt. Depression ist keine flüchtige Traurigkeit, die nach Belieben überwunden werden kann. Unbehandelt können die Symptome über Jahre anhalten. Eine angemessene Behandlung kann jedoch den meisten Betroffenen helfen.
Schizophrenie
Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die die Fähigkeit beeinträchtigt, klar zu denken, Emotionen zu regulieren, Entscheidungen zu treffen oder mit anderen zu interagieren. Die meisten Menschen mit Schizophrenie leiden lebenslang unter Symptomen. Die Krankheit kann kontrolliert, aber nicht geheilt werden.
Zwangsstörung
Diese Krankheit ist durch das Vorhandensein von Zwangsgedanken, Zwangshandlungen oder beidem gekennzeichnet. Zwänge sind repetitive Verhaltensweisen oder Rituale, die als Reaktion auf eine Obsession durchgeführt werden, wie etwa das ständige Wiederholen von Handlungen oder das Einhalten einer bestimmten Reihenfolge.
Gesunde Gewohnheiten für das Nervensystem
Damit das Nervensystem seine Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen kann, ist eine gesunde Lebensweise essenziell:
- Ausgewogene Ernährung: Versorgen Sie Ihren Körper mit den richtigen Nährstoffen.
- Geregeltes Leben: Achten Sie auf feste Tagesstrukturen, die ausreichend Zeit für Erholung und Freizeit lassen.
- Ruhe und Schlaf: Gönnen Sie sich Ruhepausen im Alltag und schlafen Sie mindestens acht Stunden pro Nacht.
- Geistige Aktivität: Führen Sie regelmäßig intellektuelle und geistige Aktivitäten aus.
- Schutz vor Belastungen: Vermeiden Sie Situationen, Aktivitäten und Beziehungen, die das Nervensystem schädigen könnten.
- Sicherheitsmaßnahmen: Treffen Sie Vorkehrungen zur Unfallvermeidung, wie das Tragen eines Helms beim Rad- oder Motorradfahren sowie das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto.
- Verzicht auf Suchtmittel: Vermeiden Sie Tabak, Alkohol und andere Drogen, da diese die Funktion des Nervensystems beeinträchtigen, zu schweren psychischen Erkrankungen und sogar zum Tod führen können.