Psychologie des Verhaltens: Bewusstsein und Dualismus

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Grundlagen des menschlichen Verhaltens

Verhalten: Die Reaktion des Einzelnen auf die Realität. Phänomene: Wir betrachten mentale Prozesse und Zustände als eine Einheit, die Kontinuität und Identität als Volk gibt.

Intentionalität: Der Besitz von Überzeugungen, Erinnerungen und Wünschen bezieht sich auf etwas, das anders ist. Diese Funktion dient dazu, mentale Zustände von anderen Zuständen zu unterscheiden. Intimität: Ein Bereich, der dem Subjekt direkt zugänglich ist.

Bewusstsein und Psychoanalyse

Bewusstsein: Mir ist klar, was passiert (Selbstbewusstsein). Freud problematisierte, dass er eine privilegierte Kenntnis über beide Zustände hatte.

Psychoanalyse: Eine Therapie für psychische Störungen sowie eine Theorie über die Behandlung von Mensch und Geist. Sie ist bekannt für die Verteidigung der Existenz unbewusster psychischer Zustände. Für Freud sind die wichtigsten Motive des Verhaltens Impulse (Instinkte), die das Verhalten stark beeinflussen.

Verdrängung: Ein psychologischer Mechanismus, der sicherstellt, dass keine gefährlichen geistigen Inhalte ans Licht kommen. Sublimierung: Die Kanalisierung eines inakzeptablen unbewussten Wunsches in eine kulturell akzeptierte und angesehene Aktivität.

Kognitive Fähigkeiten und psychische Phänomene

Kognitive Fähigkeiten sind Phänomene für eine Vorstellung davon, wie die Realität funktioniert.

  • Wahrnehmung: Sie verbindet uns mit der Realität und erlaubt es uns, Informationen über die Sinne aufzunehmen.
  • Gedächtnis: Ermöglicht es uns, Informationen, die wir wahrnehmen, zu behalten.
  • Phantasie: Die Fähigkeit, Bilder zu reproduzieren und frei zu modifizieren.
    • Reproduktive Phantasie: Reproduziert die Wirklichkeit, neigt aber dazu, Abweichungen einzuführen; sie dient als Funktion für lohnende Erinnerungen.
    • Schöpferische Phantasie: Schaffung neuer Bilder einer Welt jenseits der realen; Änderung tatsächlicher Daten; erzeugt Bilder ähnlich wie Träume, jedoch im Wachzustand.
  • Intelligenz: Früher definiert als "das, was Intelligenztests messen", heute als eine Fähigkeit, die von vielen Faktoren abhängt.
    • Instinktive Fähigkeit: Angeboren.
    • Erlernte Fähigkeit: Methode von Versuch und Irrtum.
    • Intelligente Fähigkeit: Verständnis durch plötzliche Einsicht (Aha-Erlebnis).

Verständnis: Die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Affektive Zustände: Gefühle und Emotionen

Gefühle: Wie zum Beispiel Liebe; sie sind recht stabil und können lange bestehen bleiben. Sie sind subjektiv und abhängig von der persönlichen Erfahrung.

Emotionen: Wie zum Beispiel Scham; sie sind intensive Gefühle, die von physiologischen Reaktionen begleitet werden (z. B. Scham im öffentlichen Raum).

Leidenschaften: Sehr intensive Gefühle, welche die Kontrolle stören und den Leidenden beeinflussen. Sie haben einen unfreiwilligen und übermäßigen Charakter; man kann sich nicht entscheiden, eine Leidenschaft nicht zu erleiden, wenn sie den Schlaf oder das Essen beeinträchtigt.

Leib-Seele-Problem: Dualismus und Monismus

Traditioneller Dualismus

Dualismus: Charakterisiert durch das Postulat zweier Realitäten: Körper und Geist.

  • Platonischer Dualismus: Der Mensch ist ein Wesen aus einer göttlichen, unsterblichen Seele und einem Körper, der ein fehlerhaftes und tödliches Gefängnis für die Seele darstellt.
  • Kartesischer Dualismus: Der Mensch ist eine Kombination aus Körper und Geist. Der Geist ist wesentlich für das Denken (immateriell und frei), während der Körper der Ausdehnung und den Gesetzen der Materie unterliegt. In der Aktualität werden Gehirn und Geist jedoch differenziert betrachtet.

Monistische Ansätze

Monismus: Geht davon aus, dass der Mensch eine Einheit ist und leugnet die Existenz des Geistes als vom Gehirn verschiedenes Wesen.

  • Spiritualistischer Monismus: Leugnet die Realität des Körpers in der Konstitution des Menschen.
  • Materialistischer Monismus: Der Mensch ist ein rein körperliches und materielles Wesen.
  • Behaviorismus: Ignoriert die Existenz des Geistes und mentaler Prozesse.
  • Identitätstheorie: Betrachtet geistige Zustände als neurophysiologische Zustände des Gehirns.

Weitere Funktionen und Theorien

Funktionalismus: Ein psychisches Phänomen wird nicht durch die Materie definiert, aus der es besteht, sondern durch die ausgeübte Funktion.

Eigenschafts-Dualismus: Eine Theorie, die Ideen des Monismus und Dualismus verbindet. Sie postuliert eine monistische Wirklichkeit, verteidigt aber die Existenz von zwei Arten von Merkmalen.

Personalismus: Behauptet die Einheit des Menschen in Körper und Geist.

Analyse des menschlichen Verhaltens

Verhalten: Beobachtbare Reaktionen einer Person auf interne oder externe Reize.

  • Instinktives Verhalten: Biologisch bedingte und genetisch verankerte Reaktionsmuster.
  • Offenes Lernen: Neues Verhalten, das aus der Erfahrung früherer ähnlicher Situationen resultiert.

Motivation und Handeln

Motive: Das, was dem Verhalten anderer Sinn verleiht und es verständlich macht. Homöostatische Theorie: Das menschliche Wesen sucht im Wesentlichen den Ausgleich von Ungleichgewichten.

Klassifizierung der Motive

  • Primäre Motive: Biologische Basis; angeboren; entsprechen physiologischen Grundbedürfnissen, die alle Menschen mit Tieren teilen.
  • Sekundäre Motive: Kulturelle und soziale Basis; vermittelt durch Erziehung; können exklusiv für eine Kultur oder Gesellschaft sein (z. B. Reichtum, soziale Anerkennung).

Analyse der menschlichen Handlung

Diskussion und Entscheidung: Die Option wählen, die am passendsten erscheint. Ausführung: Der Übergang zur Handlung. Demotivation: Wenn kein Grund vorliegt, ist die Folge Abneigung, da nichts stark genug ist, um uns zur Handlung zu bewegen.

Merkmale menschlichen Verhaltens

Der Mensch kommt ohne festgelegtes Ende in die Welt. Plastizität: Das menschliche Wesen ist formbar und aufgrund seiner Unbestimmtheit entwicklungsfähig. Unzufriedenheit: Entsteht manchmal aus dem Scheitern oder der Unmöglichkeit, das Gewünschte zu erreichen.

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