Psychosoziale Aspekte und Phasen des Krankheitsverlaufs
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Die Phasen der informellen Beziehungen
1. Reaktionsorientierung
Zuerst müssen wir die Reaktion betrachten, die der Patient in der Situation zeigt, sowohl verbale als auch nonverbale Aspekte. Danach überlegen Sie, wie Sie der Situation begegnen können.
2. Umsetzung
Hierbei wird das in die Praxis umgesetzt, was wir uns als Lösungen überlegt haben, um einen Plan zur Führung des Patienten zu finden.
3. Abschluss (Conclusión)
Es gilt sicherzustellen, dass das Ziel erreicht wurde, d. h., dass der Patient die Hilfe erhalten hat, die er benötigt.
Punkt 4: Psychosoziale Aspekte der Krankheit
In diesem Modul werden wir uns vor allem auf die psychosozialen Aspekte der Krankheit konzentrieren. Es gibt eine Reihe von psychologischen Eigenschaften, die mehr oder weniger regelmäßig bei Patienten auftreten. Einige von ihnen sind:
- Erleben von Angst vor der Krankheit als Gefahr: Angst vor den Folgen der Krankheit, Angst vor Schmerz, Angst vor den Tests, die durchgeführt werden könnten, die Angst, in ein Krankenhaus aufgenommen zu werden, sowie die Angst vor Veränderungen, die dies für das eigene Leben bedeuten könnte.
- Hilflosigkeit, Verwirrung und Frustration: Die Feststellung, dass der eigene Körper versagt und man medizinische Einrichtungen nutzen muss, da man die Krankheit allein nicht überwinden kann.
- Gefühl der Unzulänglichkeit: Angesichts einer alltäglichen, lebensbedrohlichen Erkrankung.
Stufen der Erkrankung
1. Auftreten der Symptome
Die Person bemerkt, dass etwas im Körper nicht richtig funktioniert, und erlebt erste Symptome. Die Interpretation dieser Symptome ist abhängig von der Erfahrung mit dem betroffenen Körperteil, der Persönlichkeit usw. Zum Beispiel bei einem Husten:
- Eine Person denkt, es käme vom Rauchen und befürchtet eine Krebserkrankung des Kehlkopfes, weil ihr Großvater, der ebenfalls rauchte, dies hatte.
- Eine andere Person denkt, es liegt daran, dass dieser Winter kälter ist und die Halsschmerzen noch nicht vollständig abgeklungen sind.
2. Akzeptanz der Krankheit
Wenn eine Person akzeptiert, dass es ihr schlecht geht, kann sie wählen: Selbstbehandlung, Besuch eines medizinischen Zentrums, Nutzung der Infrastruktur, alternative Medizin oder Volksmedizin. Der Patient fühlt sich unsicher, da er nicht weiß, was ihn erwartet, und Angst vor der Diagnose hat.
3. Kontakt mit dem Gesundheitswesen
Es ist am besten, bei wichtigen Symptomen oder Anzeichen Kontakt mit dem Gesundheitsdienst aufzunehmen. Der Patient geht zum Arzt, entweder freiwillig oder unter dem Druck seiner Familie. Durch den Besuch möchte er wissen, ob eine Krankheit vorliegt, um welche es sich handelt und welche Behandlung vorgesehen ist. Wenn der Patient die Diagnose akzeptiert, erreicht er die nächste Phase.
4. Abhängigkeit vom Personal
Sobald der Arzt die Krankheit bestätigt hat, wird die Person abhängig von den Angehörigen der Gesundheitsberufe. Wenn die Krankheit einen Krankenhausaufenthalt erfordert, verkompliziert sich die Situation durch:
- Die Isolierung von der Außenwelt
- Depersonalisierung: Krankenhauskleidung, unpersönliche Zimmer
- Verlust der Privatsphäre
- Die stationäre Einheit
- Veränderung des Lebensstils
Verhalten der Patienten
Einige fühlen sich geschützt und arbeiten mit, andere folgen der ärztlichen Behandlung nicht, und wieder andere werden völlig abhängig.