Qualitätsmanagement: Leitfaden für Normen und Prozesse

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Formen und Records

  • Datum
  • ID (Verantwortliche Person)
  • Lesbarkeit
  • Verständlichkeit

High-Level-Management

Verantwortliche Person für Entscheidungen und Ressourcenallokation (wirtschaftlich).

Tools

  1. Politik
  2. Ziele
  3. Managementbewertung

1. Qualitätspolitik

Dokument des Qualitätssicherungssystems, das die Verpflichtungen des Top-Managements umfasst:

  • Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung.
  • Engagement für die Kundenzufriedenheit.
  • Rahmen für langfristige Ziele.

Ratifiziert durch das Senior Management.

2. Ziele

Geplante Verbesserungsmaßnahmen müssen erreichbar, messbar und im Einklang mit der Politik sein.

  • Meta (Ziel): Der angestrebte Endzustand.
  • Action (Maßnahme): Notwendige Schritte (Ressourcen, Personal).
  • Charge (Verantwortung): Zuständigkeit für die Umsetzung.
  • Time (Zeitplan): Zeitrahmen für die Durchführung.

3. Managementbewertung

Überprüfung des Qualitätssystems und der Ergebnisse.

  • Anforderungen: Mindestens einmal jährlich.
  • Inhalt: Prüfungsergebnisse, Zielerreichung, Nichtkonformitäten, Korrektur- und Präventivmaßnahmen.

Einkauf und Lieferantenmanagement

Anforderungen

  • Festlegung von Größe und Outsourcing-Bedarf.
  • Definition von Materialanforderungen.
  • Klassifizierung und Bewertung von Lieferanten.

Kontrollen

  • Dokumentenprüfung: Abgleich von Bestellung und Lieferschein.
  • Produktprüfung: Detaillierte Analyse der Konformität.

Bewertungskriterien

Preis, Pünktlichkeit, Verfügbarkeit, technische Eigenschaften, Zuverlässigkeit und Planung.

Nichtkonformitäten (NC), Korrektur- (AC) und Präventivmaßnahmen (AP)

Eine Nichtkonformität (NC) liegt bei Nichterfüllung von Anforderungen vor (intern, kundenseitig oder politisch).

Prozess der Maßnahmen

  1. NC erkennen: Dokumentation des Vorfalls.
  2. Sofortmaßnahmen: Fehlerbehebung.
  3. Ursachenanalyse: Ermittlung der Fehlerquelle.
  4. AC/AP vorschlagen: Maßnahmenplan erstellen.
  5. Überwachung: Wirksamkeitsprüfung der Maßnahmen.
  6. Abschluss: Dokumentation der Wirksamkeit.

Audit (Revision des Qualitätssystems)

Interne Audits

Durch die Organisation selbst durchgeführt, tiefgreifend und gründlich.

Externe Audits

  • Kunden-Audit: Fokus auf spezifische Anforderungen des Kunden.
  • Zertifizierungs-Audit: Prüfung durch externe Zertifizierungsstellen.

Anforderungen an Audits

  • Mindestens einmal jährlich.
  • Erstellung eines Audit-Plans (Zeitplan und Bereiche).
  • Bereitstellung von Informationen für den Auditor.
  • Erstellung eines Audit-Berichts über die Ergebnisse.

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