Ratingskalen für informative Bilder in der Berichterstattung

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Ratingskalen für informative Bilder

Klassifizierung nach der verwendeten Technik

  • A) Tatsächliche bewegte Bilder von Veranstaltungen: Diese stellen die höchste Bewertung von Maßnahmen dar und sind ein direktes Spiegelbild der Veranstaltung.
  • B) Fotografische Stills: Diese erfassen nur einen Augenblick und erreichen daher nicht die Aussagefähigkeit von bewegten Bildern, auch wenn sie einen informativen Wert besitzen.
  • C) Infografik-Standbilder oder bewegliche Bilder: Hierbei handelt es sich um computergenerierte Bilder, die durch die Umwandlung anderer Daten entstehen. Sie wirken realistischer, stellen jedoch keine echte Sammlung von Fakten dar. Sie dienen der Veranschaulichung und Bewertung.

Klassifizierung nach dem Grad der Beteiligung

  • a) Spezifische Eigenbilder oder Live-Events: Sie sind am attraktivsten und fördern den Zusammenhalt zwischen dem Visuellen und dem mündlichen Vortrag.
  • b) Bilder von zeitversetzten Sendungen: Die Tatsache wird live eingefangen, die Verbreitung erfolgt jedoch später. Das Wichtigste ist die reale und direkte Verbindung zur Veranstaltung. Manchmal sind sie sehr kurz oder werden in der Montage wiederholt, was zu Ablenkung führen kann.
  • c) Bilder vor oder nach dem Ereignis: Je näher diese Aufnahmen am eigentlichen Geschehen liegen, desto interessanter sind sie.
  • d) Bilder von ähnlichen Situationen: Diese sind nicht spezifisch auf die Fakten bezogen. Hier muss das Datum angegeben werden, um Verwirrung zu vermeiden.
  • e) Symbolische Bilder oder allgemeiner Kontext: Diese haben einen hohen metaphorischen Wert für verschiedene Tatsachen, die im Zusammenhang stehen. Sie werden eingesetzt, wenn kein direktes Bild der Veranstaltung verfügbar ist. Um die Vernachlässigung des mündlichen Ausdrucks zu verhindern, sollten sie mit Sorgfalt ausgewählt werden.
  • f) Bilder von Tatsachen: Diese haben keinen dynamischen Wert und werden eingesetzt, wenn keine anderen Bilder verfügbar sind. Sie besitzen informativen Wert, jedoch weniger als bewegte Bilder.
  • g) Archivbilder: Bilder aus einer früheren Zeit. Ihre Bewertung hängt vom spezifischen Zusammenhang mit den berichteten Tatsachen ab.
  • h) Computergrafiken, Karten und Statistiken: Diese dienen der Klärung von Sachverhalten und können allein oder in Kombination mit anderen Bildern genutzt werden.
  • i) Bilder mit geringem Sachbezug: Sie dienen dazu, die ständige Präsenz des Sprechers (Talking Head) zu vermeiden, was jedoch zur Desorientierung des Betrachters führen kann. Es ist oft besser, sie zu eliminieren.

Klassifizierung nach Art der Persönlichkeiten

  • A) Bilder der Akteure: Je näher sie an den Tatsachen sind, desto höher ist die Informationsqualität. Sie bieten menschlichen Wert, ausdrucksstarke Züge und Sprachkenntnisse. Sie ziehen die Aufmerksamkeit an und sollten so natürlich wie möglich wirken.
  • B) Bilder von Zeugen: Diese haben einen geringeren Wert als die Protagonisten, liefern aber dennoch wichtige Informationen.
  • C) Bilder von Spezialisten und Experten: Diese gewinnen durch die Autorität und das Wissen der Personen an Bedeutung. Sie sind Teil der Information, fungieren jedoch primär als Interpreten und Kommentatoren.
  • D) Präsenz eines Reporters vor Ort: Der Reporter vermittelt Expertenwissen. Es besteht jedoch die Gefahr einer persönlichen Interpretation. Manchmal verleiht die bloße Präsenz des Reporters den Aussagen mehr Gültigkeit.
  • E) Bilder von Korrespondenten: Diese bieten eine persönliche Note durch ihren Standort direkt am Informationspunkt.
  • F) Fotografische Porträts von Persönlichkeiten: Archivbilder oder Agenturaufnahmen dienen als Ersatz, wenn keine aktuellen Bilder verfügbar sind. Fehler können auftreten, wenn die Dateien nicht aktualisiert wurden.
  • G) Handgezeichnete Porträts und Karikaturen: Wenn sie die Fakten gut beschreiben, sind sie sehr wertvoll. Sie nutzen visuell expressive Mittel zur besseren Informationsvermittlung.
  • H) Talking Head: Es ist oft besser, Bilder zu zeigen, als nur die Präsenz des Reporters. Dies ist der beste Weg, um Ablenkung und Verwirrung zu vermeiden. Störende Kleidung, Frisuren oder Objekte sollten vermieden werden.

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