Die Renaissance und der Humanismus

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Der Übergang zur Moderne

In dieser Phase sehen wir die Aufwertung des Menschen als Subjekt und Schöpfer, um die Schichten der Welt zu verstehen, die ihn umgaben. Diese neue Einstellung gegenüber dem Leben der Menschen führte zu einer breiten kulturellen und künstlerischen Bewegung: die Renaissance. Sie wurde so genannt, weil ihre Protagonisten versuchten, die griechische und römische Kunst (Klassik) wiederzubeleben.

Die Merkmale der Renaissance

  • In der Architektur: Horizontal dominierte Strukturen der Gebäude werden mit der Landschaft markiert. Mit dem Bogen als architektonischem Element wird versucht, die alte Symmetrie und Harmonie wiederherzustellen; gefragt sind Ausdruck und Ordnung.
  • In der Skulptur: Es werden Aktstudien auf die „altmodische Weise“ durchgeführt. Man sucht die Schönheit in plastischen Formen.
  • In der Malerei: Es erfolgt eine sorgfältige Modellierung der Formen, das Volumen oder Gewicht wird in drei Dimensionen eingeteilt und die Perspektive wird eingeführt. Zudem werden heidnische und mythologische Themen zusammen mit christlichen Themen dargestellt.
  • Die Bedeutung der Formen: Es entsteht der Wunsch, den Raum, das Leben und das Land zu verschönern. Wie vorgeschlagen, erhebt das Vorherrschen der horizontalen Linie die Gestalt des Menschen als Geist, der durch regelmäßige Formen nach Schönheit und Ordnung strebt.

Humanismus

Humanismus nennt man den Gedankenstrom einer Gruppe von Schriftstellern und Denkern, die sich durch ihre Gier nach Wissen auszeichneten, die diese Epoche hervorgebracht hat.

Der Humanismus entstand in den am weitesten entwickelten städtischen Zentren Italiens: Venedig, Rom und vor allem Florenz, wo ein erneutes Interesse an klassischer Kultur und Literatur mit Enthusiasmus aufgenommen wurde. Die Humanisten studierten die Originalhandschriften der Griechen und Lateiner. Viele von ihnen schrieben ihre Werke jedoch in der Sprache, die in ihren Regionen gesprochen wurde, was einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der nationalen Literaturen und europäischen Sprachen leistete.

Die wichtigsten Vorläufer dieser Bewegung waren:

  • Italiener: Dante Alighieri, Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio.
  • Außerhalb Italiens: Erasmus von Rotterdam (Niederlande) und Thomas Morus (England).

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