Ressourcenplanung und Zeitmanagement in der Forschung

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Ressourcen und Zeitplanung in der Forschung

Darlegung der Ressourcen: In diesem Abschnitt werden die Begründung und die Beschreibung der Schritte erläutert, die entwickelt wurden, um die vorgeschlagenen Ziele zu erreichen. Es ist beabsichtigt, die verschiedenen notwendigen Ressourcen aufzuzeigen, seien sie temporärer, finanzieller oder sonstiger Natur. Jede Art von Ressource, die zur Verfügung gestellt werden kann, oder die entsprechende Abrechnung dient zur Unterstützung der Forderung.

Der Zeitrahmen der Untersuchung

Die Erreichung der Forschungsziele erfordert eine zeitliche Planung, die drei direkte Auswirkungen auf die Kosten hat:

  1. Wirtschaftlicher Natur: Je länger die Dauer der Untersuchung, desto höher sind die Kosten.
  2. Taktik: Die forschende Stelle benötigt Ergebnisse in einem Zeitraum, der nicht übermäßig lang, sondern eher kurz gefasst ist. In vielen Forschungsvorschlägen oder öffentlichen Ausschreibungen ist die Frist daher fest vorgegeben.
  3. Affektive Ebene: Je mehr Zeit man in ein Forschungsfeld investiert, desto tiefer wird das Wissen, aber es können auch Rückschläge auftreten. Einerseits entsteht eine Identifikation mit dem Feld, die die Distanz des Forschers einschränken kann; andererseits kann eine gewisse Müdigkeit gegenüber der speziellen Fragestellung eintreten.

Viele Studien sind durch Dringlichkeit gekennzeichnet; man darf die Priorität der Zielerreichung nicht aus den Augen verlieren. Manchmal lassen sich Dinge beschleunigen, aber oft gibt die Realität das Tempo vor. Ein Beispiel ist die Beobachtung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen: Hier muss man mehrere Wochenenden abwarten, um eine Verzerrung durch ein einzelnes, besonderes Wochenende zu vermeiden. Zeitdruck nach der Feldarbeit führt oft zu eher mechanischen Analysen.

Der Zeitpunkt der Studie konzentriert sich auf die Forschungs- und Projekt-Deadlines. Mit diesen gehen der Forscher oder das Team eine Verpflichtung gegenüber dem Auftraggeber ein; Verstöße können Sanktionen nach sich ziehen.

Veröffentlichung und Zeitmanagement

Das wichtigste Merkmal ist die Veröffentlichung der Ergebnisse, markiert durch den Zeitpunkt des Beginns der Untersuchung.

Bei der Festlegung des Zeitrahmens lautet der allgemeine Rat, Pufferzeiten einzuplanen, da oft unvorhergesehene Probleme auftreten können. Eine rationale Erwartung der Vorgangsdauer ist essenziell. Eine der wichtigsten Regeln der Forschung lautet: Dinge dauern länger, als man es sich wünscht. Dieses Gesetz wird jedoch durch die höheren Kosten begrenzt, die eine Verlängerung der Untersuchung mit sich bringt.

Wenn Fristen durch die Bedingungen der Nachfrage vorgegeben sind, kann das Projekt diese Bedingungen nur schriftlich akzeptieren. Manchmal ist die Fähigkeit, Ergebnisse vor anderen Projekten zu liefern, das entscheidende Element für den Zuschlag durch den Auftraggeber. Es ist jedoch üblich, dass Chancen bei zu geringer Geschwindigkeit bestraft werden.

Phasen der Sozialforschung

Auf diese Weise treten wir in die aktive Phase der Forschung ein. Zwischen der Bewilligung der Studie und der Lieferung der Endergebnisse umfasst die Sozialforschung mehrere einzelne Momente. Eine Untersuchung durchläuft oft gleichzeitig oder nacheinander mehrere Stufen, die den Eindruck eines koordinierten und kontrollierten Prozesses vermitteln sollten.

Es ist daher sinnvoll, verschiedene Kontrollfenster oder Überwachungspunkte für den Prozess festzulegen, wie z. B. Vorbesprechungen zur Arbeit oder Analyse. Die Technologie schafft Möglichkeiten für eine engere Abstimmung mit den Anforderungen der Anwendung und eine formale Darlegung der gewünschten Forschungsergebnisse. Je besser dieser Ansatz auf den potenziellen Bedarf abgestimmt ist, desto funktionaler ist die Untersuchung.

Wichtige Phasen im Überblick:

  • Die Feldarbeit sollte nicht direkt gestartet werden. Es bedarf mindestens zweier Vorphasen: eine für den Aufbau des theoretischen Rahmens (aktualisiert mit neueren Arbeiten) und eine weitere für die Vorbereitung der Feldarbeit. Die Dauer der ersten Phase hängt stark von der Komplexität der Feldarbeit ab.
  • Im Falle einer Forschung mittels Fragebogen gibt es Zwischenstufen vor der Feldarbeit: Entwicklung des Fragebogens, Abstimmung mit den beteiligten Institutionen, Vervielfältigung, Versand sowie die Schulung der Interviewer-Teams.
  • Vorherige Treffen zwischen Auftraggeber und Untersuchungsbehörde sind besonders bei Projekten der Grundlagenforschung von Bedeutung, bei denen große Institutionen Ressourcen für die Gesellschaft bereitstellen. Solche Studien haben in der Regel eine längere Laufzeit für Diskussionen; die theoretische Aktualisierung nimmt hier einen besonderen Stellenwert ein.
  • Es gibt eine Kontaktstelle vor Beginn der Feldarbeit mit der Forschungsabteilung. Ein Workshop dient dazu, die wichtigsten Ziele, das Interview-Skript, die Gruppendynamik oder den Fragebogen explizit zu klären. Es ist immer besser, die Dinge im Vorfeld zu präzisieren.

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