Risikomanagement und Arbeitssicherheit im Unternehmen

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Management der Risikoprävention im Unternehmen

Das Management hat sich im Laufe der Geschichte durch veränderte Auffassungen von Arbeit gewandelt und dabei wichtige Faktoren beeinflusst:

  • Die volkswirtschaftlichen Kosten von Schäden und Unfällen mit Verletzungsfolgen.
  • Die Kampfmaßnahmen der Gewerkschaftsbewegung.

Die Verwaltung der Risikoprävention sollte als wissenschaftlich, interdisziplinär, umfassend, integriert und partizipativ gekennzeichnet werden. Die Verpflichtung eines Managers besteht darin, materielle und personelle Ressourcen so zu verwalten, dass wirtschaftliche und soziale Vorteile entstehen und zufriedenstellende Arbeitsbedingungen gewährleistet werden.

Methoden zur Bewertung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Diese Methoden erlauben es, den Grad der Gefahr zu beurteilen und zu gewichten, um deren Beseitigung zu erleichtern. Zu den Methoden gehören die Renault-Lest-Methode, die Leitlinien für die Analyse der Arbeitsbedingungen und der gesundheitsbeeinträchtigenden Faktoren aufstellt. Im Gegensatz dazu bewertet die William T. Fine-Methode die Schwere der Risiken anhand des Gefahrengrades.

Die William T. Fine-Methode

Der Grad der Gefahr (GP) wird als Produkt aus drei Faktoren definiert:

GP = C * E * P

Den Faktoren werden numerische Werte gemäß Tabelle 2.1 zugeordnet:

  • Consequence (C): Das wahrscheinlichste Ergebnis eines Unfalls (von 1 bei kleinen Verlusten bis 50 bei einem oder mehreren Todesfällen).
  • Exposure (E): Die Häufigkeit, mit der die Gefahrensituation auftritt (von 0,5 bei seltenen Situationen bis 10 bei ständiger Exposition).
  • Probability (P): Die Wahrscheinlichkeit, dass die Unfallsequenz nach Beginn abgeschlossen wird (von 0,5, wenn es fast nie passiert, bis 10, wenn das Ergebnis erwartet wird).

Nach der Bewertung der Folgen, der Exposition und der Wahrscheinlichkeit berechnet die Fine-Methode den Grad der Rechtfertigung (J) für Korrekturmaßnahmen wie folgt:

J = GP / (FC * GC)

Faktoren der Rechtfertigung

  • Faktorkosten (FC): Die Quantifizierung der geschätzten Kosten für Korrekturmaßnahmen (von 0,5 bis 10).
  • Grad der Korrektur (GC): Das Ausmaß, in dem die Gefahr durch die Maßnahme reduziert wird (von 1 bei 100%iger Beseitigung bis 6 bei einer Reduzierung um weniger als 25%).

Um festzustellen, ob eine korrigierende Maßnahme technisch und wirtschaftlich gerechtfertigt ist, muss der Wert von J über 10 liegen.

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