Rohstoffe und Energiequellen: Ein Überblick

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Rohstoffe und Energiequellen

Die Ressourcen, die von der Natur angeboten werden, werden von der Industrie verarbeitet, um sie in fertige Produkte umzuwandeln. Je nach Quelle können sie wie folgt eingestuft werden:

  • Mineralische Rohstoffe: Sie sind ein Teil der Erdkruste. Sie werden in untertägigen Bergwerken (unter Tage) oder im Tagebau gewonnen. Mineralien können metallisch (aus ihnen werden Metalle extrahiert), nichtmetallisch oder energetisch (Energieträger) sein.
  • Pflanzliche Rohstoffe: Lebensmittel, forstwirtschaftliche Erzeugnisse, Gummi, ...
  • Tierische Rohstoffe: Wolle, Felle, Fisch, ...

Energiequellen

Sie werden hauptsächlich in zwei Gruppen unterteilt:

  • Nicht erneuerbare Energiequellen: Diese können erschöpft werden, da ihre Entstehung Hunderte von Millionen von Jahren dauert. Daher regenerieren sie sich nicht schnell genug im Vergleich zur Nutzungsrate (Kohle, Erdöl, Erdgas ...).
  • Erneuerbare Energien: Diese sind praktisch unerschöpflich, da sie sich ständig erneuern oder permanent vorhanden sind (Sonne, Wind ...).

Wichtige nicht erneuerbare Energiequellen

  • Kohle: Entstanden aus versteinerten Wäldern. Sie besitzt eine große Wärmekapazität und wird auch heute noch in der Stahlindustrie und in Kraftwerken eingesetzt. Sie ist ein fossiler Brennstoff, der die Umwelt belastet. Ihr Einsatz tendiert dazu, so weit wie möglich verringert zu werden.
  • Erdöl: Es ist eine schwarze Flüssigkeit mit dickflüssiger Konsistenz, die aus organischen Abfällen entstanden ist. Es ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, nicht nur als Energiequelle, sondern auch als Rohstoff für die Gewinnung einer Vielzahl von Produkten der chemischen Industrie. Erdöl wird nicht direkt verwendet, sondern erfordert eine Reihe von Verfahren zur Gewinnung verschiedener Produkte, die in Raffinerien hergestellt werden.
  • Erdgas: Es wird in unterirdischen Lagerstätten gefunden. Es gibt große Reserven und der Preis ist relativ günstig. Daher ist es eine Energiequelle, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wichtige erneuerbare Energiequellen

  • Wasserkraft: Nutzt die Kraft des Wassers, um Turbinen zu bewegen, die Strom erzeugen. Es ist eine saubere Energiequelle, obwohl Staudämme eine notwendige Veränderung der natürlichen Landschaft und der Siedlungsgebiete der menschlichen Bevölkerung darstellen.
  • Windkraft: Nutzt die Kraft des Windes, um einen Propeller zu bewegen. Diese Bewegung wird auf eine Turbine übertragen, die Strom erzeugt. Sie macht heute einen kleinen Prozentsatz des Stromverbrauchs aus und ist abhängig von Schwankungen der Windstärke.
  • Gezeitenkraft: Nutzt die Kraft von Wellen und Gezeiten. Ihre Nutzung ist derzeit noch stark begrenzt.
  • Solarenergie: Nutzt das Licht und die Energie der Sonne. Sie wird insbesondere in Ländern mit viel Sonnenschein für den häuslichen Verbrauch getestet und eingesetzt.
  • Geothermie: Nutzt die Wärme aus dem Inneren der Erde. Sie ist räumlich stark begrenzt auf Gebiete, in denen diese Wärme natürlich vorkommt.
  • Biomasse: Wird durch die Fermentation von Pflanzenmassen produziert. Bakterien, die die Zersetzung bewirken, erzeugen Gase (Methan und Ethan), die als Brennstoff verwendet werden können. Zudem können bestimmte Pflanzen Alkohol produzieren, der als Kraftstoff (Bioethanol) eingesetzt wird.

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