Romanische Architektur in Europa: Merkmale und Regionen

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Profanarchitektur und der Bau von Burgen

Im Sinne der bürgerlichen Architektur erhielten Orte der Profanarchitektur Merkmale, die vor allem defensiven Funktionen dienten. Burgen (Castillos) wurden an strategisch hohen Punkten errichtet. Das Gebäude war von einer dicken Steinmauer umgeben, in der sich die Tore öffneten. Im Inneren stand der höchste befestigte Turm, der sogenannte Bergfried (Maestra). Burgen waren befestigte Residenzen, in denen Feudalherren lebten und die als Zufluchtsort für die Bewohner des Herrenhauses dienten.

Die Romanik in Frankreich

Ein repräsentatives Beispiel für die französische Romanik ist die Basilika Santa Magdalena de Vézelay. Typische Merkmale der französischen Architektur sind:

  • Verwendung von Tonnengewölben
  • Zwei Farbsegmente
  • Nutzung von Säulen als Schwanenhals mit Halbsäulen
  • Stände mit zwei verschiedenen Öffnungen (Vanos)

Zone der Provence

Die Tempel bestehen aus einem einzigen Schiff mit Holzdecks. Es ist ein großer islamischer Einfluss erkennbar, wie er meist in Tempeln wie St. Trophime in Arles gesehen werden kann. Hier findet eine Biegung des Bogens statt, die zu den Kapitellen führt. Die Archivolten folgen der korinthischen Ordnung.

Dekorative Themen und die Normandie

Dekorative Themen sind mehr oder weniger standardisiert im Giebel des Tetramorph (Pantokrator) zu finden. Die Normandie ist meist dadurch gekennzeichnet, dass dem Dach wenig Gewicht beigemessen wird; die Holzterrasse ist vorhanden und die Einrichtung ist minimal geometrisch gehalten.

Die englische Romanik

Die englische Romanik weist spezifische Merkmale auf, wie zum Beispiel sehr gestreckte Arme (Querschiffe) der Tempel. Später wurden Gewölbe der Gotik sowie Blendbögen verwendet, wie in der Kathedrale von Ely. Es wurden sehr dicke Säulen eingesetzt, die sich jedoch weiterentwickelten und dünner wurden. Am Ende der Romanik erscheint die Rosette. Ein Beispiel hierfür ist die Norwich Cathedral.

Die italienische Romanik

Die italienische Romanik wird in verschiedene Zonen unterteilt:

Das Gebiet der Lombardei

Dieses Gebiet ist durch die Verwendung zahlreicher Bögen (Lombardische Bögen) gekennzeichnet, die eine Fassade bedecken. Zu beachten ist die Form der Kapitelle, die an der Spitze kubisch, unten jedoch abgerundet sind. Die Kirchen in der Lombardei besitzen viele Veranden oder Galerien, welche die Apsiden und Fassaden bedecken. Die Krönung hat einen sehr klassischen Giebel, in dem oft eine Rosette erscheint. Beispiele sind die Kathedralen von Modena und Parma.

Der Bereich Rom

Hier zeigt sich ein großer Einfluss der römischen Basiliken. Es wurden Marmormosaike verwendet, welche die Wände, Kanzeln und Bürgersteige zieren. Dies ist auch ein Thema in der Fakultät für Literatur.

Der Bereich der Toskana

In der Toskana gibt es eine große Tradition in der Verwendung von Marmor. Ein Beispiel ist die Kathedrale von San Miniato (San Miniato al Monte), die ein Dach aus Holz besitzt und Marmor in verschiedenen Farben für die Dekoration nutzt. Hier wird der Bogen verwendet und die Krönung bildet ein Giebel.

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