Der rostige Ritter: Analyse und Lebensweisheiten

Eingeordnet in Sprache und Philologie

Geschrieben am in mit einer Größe von 4,2 KB

Sam: Der innere Begleiter

Sam: Er ist das Innere des Herrn, berät und hilft ihm auf seinem Weg und lehrt ihn, auf sich selbst zu hören.

Biografie: Robert Fisher

Robert Fisher begann seine Karriere im Alter von 19 Jahren als Autor für Groucho Marx in dessen nationalem Radioprogramm. Er schrieb oder koautorisierte 400 Radio-Comedy-Shows, erhielt einen Emmy für die Serie Danny Thomas und wurde viermal für den Humanitas Prize nominiert.

Sein erstes Buch, „Der rostige Ritter“, hat sich über eine Million Mal verkauft und einen großen Einfluss auf das Leben von Kindern in der vierten Klasse bis hin zu Menschen im Alter von achtzig Jahren. Derzeit arbeitet er an zwei Fernsehserien und einer Komödie.

Ähnlich wie „Die Möwe Jonathan“ Millionen von Lesern weltweit verzauberte, gab es bisher kaum eine Geschichte, die die Fantasie so mächtig anregte und den Leser so tief berührte wie „Der rostige Ritter“.

Wenn Sie daran erinnert werden müssen, dass das Leben und die Menschen gut sind und wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben, sollten Sie dieses Buch lesen. Wenn Sie fertig sind, werden Sie wissen, wie wunderbar Sie sind.

Wichtige Zitate

  • „Sie können lernen und zugleich lehren.“
  • „Das Leben ist gut, wenn man es akzeptiert.“
  • „Ein Geschenk muss als Geschenk akzeptiert werden. Sonst ist es wie eine Last.“
  • „Die Menschen bemerken im Allgemeinen nicht den Weg, den sie gehen.“
  • „Wenn du lernst zu akzeptieren, anstatt zu erwarten, wirst du weniger Enttäuschungen erleben.“
  • „Tiere akzeptieren, Menschen warten.“
  • „Jeder versteht die Kreuzzüge, aber nur sehr wenige verstehen die Wahrheit.“
  • „Die meisten Menschen sind in einem Bündel gefangen.“
  • „Wie ich weiß, kann ich dich treffen. Wir sind alle Teil eines anderen.“
  • „Vielleicht hast du hier gelernt, dass du jede Zeit der Welt hast.“
  • „Hast du jemals Liebe mit Bedürftigkeit verwechselt?“
  • „Man kann die Liebe anderer nur in dem Maße empfangen, wie man sich selbst liebt.“
  • „Merlin sagte einmal, dass das Wissen um sich selbst den Drachen der Angst und des Zweifels töten kann.“
  • „Angst und Zweifel sind Illusionen.“
  • „Obwohl ich diese Welt besitze, besitze ich nichts, weil ich das Unbekannte nicht kennen kann, wenn ich am Vertrauten festhalte.“
  • „Die Erkenntnis, dass er die Ursache und nicht die Wirkung war, gab ihm ein neues Gefühl von Macht. Er hatte keine Angst mehr.“
  • „Ich bin fast an all den Tränen gestorben, die ich nicht vergossen habe.“

Persönliche Kritik

Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Ich habe viel gelernt, etwa dass man sich selbst nicht wirklich kennen kann, wenn man sich nicht mit sich selbst auseinandersetzt – was nur durch Meditation erreicht werden kann.

Das Buch erscheint als eine Allegorie des Lebens. Wir legen uns etwas Fremdes zu, um dazuzugehören – andere Studien, Aussehen, Kleidung – und machen es uns so natürlich, dass es zu einer zweiten Haut wird. Niemand ist überrascht, denn jeder trägt eine Rüstung, an der er jahrelang gearbeitet hat.

Ich finde das Buch sehr gut strukturiert, da es die Entwicklung des Ritters anschaulich beschreibt:

  • Der Weg der Wahrheit: Er führt ihn dazu, seinem Leben ohne Zögern gegenüberzutreten und Fragen zu stellen wie: „Wer bin ich?“, „Was will ich?“ oder „Was muss ich suchen?“. Er muss durch das Schloss des Schweigens gehen: kein Lärm, keine Stimmen, keine Freunde. Nur er vor sich selbst. Dieser Test ist für den Ritter härter als viele Schlachten.
  • Das Schloss des Wissens: Der Ritter muss verstehen, dass das Herz angefangen hat zu fühlen, aber nun muss auch der Verstand begreifen.
  • Das Schloss des Willens und der Kühnheit: Hier muss er sich den Befürchtungen stellen, die einer radikalen Veränderung entgegenstehen, um zur Wahrheit zu gelangen.

Das Buch ist sehr lesbar, da das Vokabular modern ist, das Werk kurz gehalten ist und die Geschichte leicht verständlich bleibt.

Verwandte Einträge: