Salzarme Ernährung: Tipps, Lebensmittel und Empfehlungen
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Lebensmittel, die Sie meiden sollten
Folgende Produkte enthalten viel Salz und sollten daher gemieden werden:
- Salzarten: Küchen- und Speisesalz, jodiertes Salz, Meersalz, Selleriesalz.
- Fleisch & Fisch: Gesalzenes, geräuchertes oder gepökeltes Fleisch, geräucherter und getrockneter Fisch, Kaviar.
- Wurst & Käse: Würste im Allgemeinen, Käse im Allgemeinen (Ausnahme: Burgos, Villalon).
- Backwaren & Snacks: Brot und Gebäck mit Salz (außer in geringen Mengen bis 50 g), Oliven, Instant-Suppen, Püree-Pulver, Brühwürfel, Chips.
- Getränke & Sonstiges: Verpackte Gemüsesäfte, gesalzene Nüsse, Süßwaren, gesalzene Butter, Margarine mit Salz, kohlensäurehaltige Getränke.
- Würzmittel: Senf, Gewürzgurken, Ketchup, Fleischzartmacher.
Erlaubte Lebensmittel
Diese Lebensmittel sind für eine salzarme Ernährung geeignet:
- Fleisch & Fisch: Frischer Fisch (Süßwasser), Eier.
- Milchprodukte: Milch, Joghurt, Petit-Suisse, Quark, ungesalzener Käse.
- Getreide & Beilagen: Ungesalzenes Brot und Gebäck (bis 50 g), Mehl, Nudeln, Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte.
- Obst & Gemüse: Frisches Gemüse (besonders Tomaten), frisches Obst, Kompott, frische Fruchtsäfte (Apfel, Orange, Banane), ungesalzene Nüsse.
- Fette & Süßes: Butter, Margarine, Sahne, Milchcreme, pflanzliche Öle, Mayonnaise ohne Salz, Zucker, hausgemachte Kuchen und Eiscreme, Schokolade, Kakao.
- Gewürze: Pfeffer, Paprika, Safran, Zimt, Senf ohne Salz, Kräuter.
Allgemeine Empfehlungen für die salzarme Küche
Um den Geschmack ohne Salz zu intensivieren, nutzen Sie folgende Methoden:
- Zubereitung: Dämpfen, Schmoren, Aufläufe oder Grillen statt Kochen in viel Wasser.
- Säuren: Essig und Zitrone (verstärken das Aroma von Fleisch).
- Aromaten: Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch, Porree.
- Kräuter: Basilikum, Fenchel, Kümmel, Estragon, Lorbeer, Minze, Petersilie, Rosmarin, Thymian.
Hinweis: Salz-Ersatzstoffe auf Basis von Kaliumchlorid sollten nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden.
Zu vermeidende Zusatzstoffe
Achten Sie auf folgende Inhaltsstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln:
- Dinatriumphosphat: In Getreide, Käse und Flaschengetränken.
- Mononatriumglutamat: Geschmacksverstärker in Fleisch, Gewürzen und Süßwaren.
- Natriumalginat: In Schmalz und Milchshakes.
- Natriumbenzoat: In Fruchtsäften.
- Natriumhydroxid: In Dosenerbsen.
Vorsicht auch bei Marmeladen, Früchten in Sirup (außer hausgemacht) und Medikamenten (z. B. Brausetabletten mit Natrium).
Funktionelle Lebensmittel
Funktionelle Lebensmittel enthalten Komponenten, die die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessern und das Krankheitsrisiko senken können. Sie unterscheiden sich von Nahrungsergänzungsmitteln (Tabletten, Kapseln), da sie Teil der normalen Ernährung sind.
Entwicklung von Functional Food
- Entfernung: Eliminierung schädlicher Komponenten.
- Anreicherung: Erhöhung der Konzentration natürlicher Inhaltsstoffe.
- Zusatz: Hinzufügen von Komponenten, die normalerweise nicht enthalten sind.
- Ersatz: Austausch unerwünschter Stoffe durch neutrale oder positive Alternativen.
- Bioverfügbarkeit: Verbesserung der Aufnahme durch metabolische Optimierung.
Wichtige Nährstoffe: Vitamine, Probiotika, Eiweiß, Fette, Ballaststoffe, Eisen und Transferrin.