Santo Tomas: Historischer und soziokultureller Kontext

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Marco histórico

1. Spätmittelalter (Mitte des 11. bis Ende des 15. Jahrhunderts)

Ein potentes und starkes Europa. Die Expansion in Europa durch Fortschritte in der Landwirtschaft (Pflug, Windmühle, Fruchtwechsel) führte zu einer besseren Ernährung und einem Bevölkerungswachstum. Krisen: Hunger, Pest und Krieg.

2. Entstehung der modernen europäischen Staaten

Die christliche Union zerbricht. Frankreich wird zum führenden Land. Politik: Zwei Großmächte – Kaiser und Papst. Kämpfe, darunter der Investiturstreit, Wormser Konkordat (1122) und das Exil von Avignon.

3. Aufstieg der Erbmonarchien

Die Idee der Nation wird geboren: Kastilien, Aragon, England, Frankreich. Parlamentarische Versammlungen und Stadtstaaten (Italien).

Marco sociocultural

  • Wiederauftreten des städtischen Lebens: Händler prägen die Stadt. Handel und Zuwanderung lassen Städte wachsen (Mailand, Florenz, Paris, London, Köln, Brügge).
  • Wirtschaft: Textilindustrie, Bankwesen und Wechselbriefe.
  • Soziale Gruppen: Adel, Bürger, Bauern und Ausgeschlossene.
  • Soziale Konflikte: Bauernaufstände und städtische Gemeinden.
  • Naturrecht: Das Problem des Naturrechts: Streben nach Gleichheit in der Gesellschaft, verbunden mit dem christlichen Gedanken der Brüderlichkeit und der Abhängigkeit von einem einzigen Gott.
  • Kultur: Die Kathedrale (Gotik) und die Arbeit der Übersetzer.

Philosophischer Rahmen

1. Europäisches Denken

Gegründet auf Kirche und Christentum. Neue Wege, Religion zu leben: Klöster und Bettelorden (Dominikaner und Franziskaner). Wichtige Denker: S. Buenaventura und Wilhelm von Ockham (Grundlagen für Galileo, Newton und Descartes).

2. Bildungswesen

Vom 11. Jahrhundert (Klosterschulen) zur Universität in den Städten (12.–13. Jahrhundert). Hohe Kreativität, teils mit Abgleiten in die Ketzerei. Zentrum: Universität Paris.

3. Scholastik

Theologie und Philosophie als gemeinsamer Grundstock. Grundlagen: Bibel, Kirchenväter und Philosophen. Die Summae. Es wurde versucht, den Inhalt des Dogmas rational zu begründen. Verhältnis von Glaube und Vernunft.

4. Griechische Philosophie

Platon und Aristoteles (13. Jahrhundert), vermittelt durch die Araber. Assimilation der Philosophie durch Albertus Magnus und den heiligen Thomas von Aquin. Schule von Toledo. Problematik der Übersetzung der aristotelischen Philosophie (Metaphysik im Einklang mit dem Christentum).

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