Die Schichten der Atmosphäre und Umweltphänomene
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Die Schichten der Erdatmosphäre
Die Troposphäre
Die Troposphäre ist die Schicht, die in direktem Kontakt mit dem Boden steht. Beim Aufsteigen sinkt die Temperatur auf bis zu 55 °C unter Null. Diese Schicht enthält etwa 90 % der gesamten Masse der Atmosphäre.
Die Stratosphäre
Die Stratosphäre hat eine Dicke von etwa 30 km. An ihrer Obergrenze kollidieren ultraviolette Strahlen der Sonne mit Sauerstoffmolekülen (O2). Diese Reaktion setzt Wärme frei, sodass die Temperatur an der Spitze etwa 17 °C unter Null beträgt. Darüber hinaus ist die Stratosphäre eine Region, die reich an Ozon ist, die sogenannte Ozonosphäre.
Die Mesosphäre
Die Mesosphäre hat eine Dicke von etwa 40 km. In der Mesopause sinkt die Temperatur auf weniger als 100 °C unter Null.
Die Ionosphäre und Exosphäre
Die Ionosphäre ist die äußere Schicht. Sonnenstrahlungen erwärmen die Oberseite. Der oberste Bereich wird Exosphäre genannt. In 500 km Höhe ist die Luft so dünn, dass sie dem Vakuum des Weltraums gleicht. Hier entstehen Sternschnuppen und Polarlichter.
Verschiedene Wolkenarten
- Cumulus (Haufenwolken): Dichte Wolken mit watteartigem Aussehen. Die Oberseite ist glänzend und die Unterseite gewöhnlich dunkel.
- Nimbostratus: Diffuse, graue Schichtwolken, die durch Niederschläge gebildet werden.
- Cirrus: Hohe, weiße Wolken mit faserigem Aussehen oder in Bändern, deren Elemente separat erscheinen.
- Altostratus: Flache Wolken in Form von langen, parallelen Streifen, die einen Großteil des Himmels bedecken.
Horizontaler Regen auf den Kanarischen Inseln
Auf den Kanarischen Inseln sind Niederschläge knapp, aber die feuchten Passatwinde aus dem Nordostatlantik werden an den Bergen abgekühlt und verlieren viel Feuchtigkeit. Es herrscht oft ein ständiger Dunst oder ein echtes Wolkenmeer.
Die Feuchtigkeit führt in der Regel nicht zu direktem Regen, aber die Pflanzen werden ständig durch tropfendes Wasser befeuchtet. Dieses Phänomen wird als „horizontaler Regen“ bezeichnet. Dies ist der Grund dafür, dass sich in einigen Gebieten der Kanarischen Inseln ein Regenwald entwickeln konnte, der als Lorbeerwald bekannt ist.
Umweltbelastungen und ihre globalen Folgen
Kohlendioxid (CO2)
Kohlendioxid wird durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt. Seine Anreicherung in der Atmosphäre führt zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts und zur allmählichen Erwärmung sowie zum Klimawandel.
Folgen: Dies führt zu einem Anstieg zerstörerischer Wirbelstürme, dem Schmelzen der polaren Eiskappen, dem Anstieg des Meeresspiegels und schweren Dürren in mehreren Teilen der Welt.
Schwefel- und Stickstoffoxide
Diese entstehen bei der Verbrennung von Kohle und minderwertigem Benzin. Wenn diese Oxide mit Feuchtigkeit kombiniert werden, bilden sie sauren Regen oder Schnee.
Folgen: Die Auswirkungen sind Schäden an Gebäuden und Denkmälern sowie das Sterben von Pflanzen und Tieren.
FCKW-Gase (Fluorchlorkohlenwasserstoffe)
Diese Gase werden in Sprays und Kühlanlagen verwendet. Fast jede Freisetzung dieser Gase führt zur Verringerung der Ozonschicht.
Auswirkungen: Die direktesten Folgen sind schwere Krankheiten und Hautverbrennungen.
Ruß
Ruß besteht aus sehr kleinen festen Teilchen, die bei der unvollständigen Verbrennung von Kohle und anderen Brennstoffen entstehen.
Folgen: Die Folgen sind die Zunahme von Abfällen in den Städten sowie Schäden an Gebäuden und Denkmälern.