Sensorische Merkmale: Sehen, Hören, Riechen und Schmecken
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Sehen: Visuelle Wahrnehmung und Formgebung
Abbildung und Formmerkmale
Abbildung-NMR (Figure-NMR): Zitrone, Birne, Ball, Hund.
Abbildung: rund, quadratisch, offen, geschlossen, dreieckig.
TMN: groß, klein, dünn, dick.
Form (Shape): kreisförmig, zylindrisch, sphärisch, kubisch, pyramidal, konisch, Quader, etc.
Dimension und Oberflächenbeschaffenheit
Band: sehr hoch und sehr breit, sehr niedrig und sehr hoch, sehr breit, sehr groß und sehr tief.
Oberfläche: faltig, texturiert, diskontinuierlich, stachlig, flauschig, körnig, glatt, Verlagerung, behaart, gefaltet, porös, glatt, scharf.
Material: Baumwolle, Ton, Pappe, Wolle, Holz, Stoff, Metall, Acryl, Papiertüten, Zellophan, Tuch, Papier, Seide, Stein, Kunststoff, Mesh, Gemüse.
Position und räumliche Orientierung
Der Ort: in der Nähe, weit, hoch, runter, vorwärts, rückwärts, seitlich.
Position und Entfernung: weit, in der Nähe, innerhalb von fünf Metern, sechs Armlängen.
Richtung: links, rechts, oben, unten, vorne, hinten, Norden, Süden, Osten, Westen.
Farbe und ihre Attribute
- Lebhaftigkeit (Viveza): Thermische Qualität (Rot und Gelb gelten als warm; Blau und Grün als kalt).
- Härte: Taktile Qualität (Rot, Weiß und Gelb wirken hart; Schwarz und Blau wirken weich).
- Gefühlston: attraktiv oder nicht, angenehm oder nicht.
- Kraft: Fähigkeit, hervorzustechen (Exzellenz).
- Ort: Rot und Gelb erzeugen den Eindruck von Nähe; Blau und Grün wirken entfernt.
- Polieren: Effekt-Verhältnis, das durch die gerichtete und diffuse Reflexion der Objektoberfläche entsteht.
Hören: Auditive Merkmale und Klangqualität
- Intensität: stark oder schwach. Nuancen: sanft, mild, medium (Piano), mittel-stark, stark, intensiv, sehr stark und mit maximaler Kraft.
- Ton: hoch (Akut), tief (Gravis) und mittel.
- Timbre: Differenzierung von Klängen gleicher Tonhöhe und Intensität.
- Länge: lang oder kurz.
Riechen: Olfaktorische Kriterien
Qualitative Kriterien
Natur des Geruchs nach Referenzsubstanz:
- Dominant fruchtig: Trauben, Zitrone, Apfel, Karamell, Vanille.
- Dominant wild: Menthol, Anis, Lavendel, Gewürze, Muskat, Tier.
- Dominant fettig: Butter und Milch.
- Geruch: Ammoniak, Schwefel, Tierschweiß, Fäulnis.
Quantitative und chronologische Kriterien
Intensität: stark, mittel und schwach.
Chronologische Reihenfolge: Dauer des Geruchs, Unterscheidung zwischen verschiedenen Gerüchen.
Schmecken: Gustatorische Analyse
Klassifikation nach Chevreul
- Substanzen, die nur auf das Gefühl der Zunge wirken (Eis, Wasser).
- Substanzen, die durch Tast- und Geruchssinn wirken (Alkohol, Harz).
- Substanzen, die auf Tast- und Geschmackssinn wirken (Süßigkeiten, Zucker).
- Substanzen, die auf Zunge, Geschmack und Geruch wirken (Obst, Fleisch, Fisch).
Aromen und Geschmackstypen
- Säuren: Orangen, Granatäpfel, Stachelbeeren, Grapefruit, Tomaten, Äpfel, saure Trauben, Erdbeeren, Ananas, Zitronen und Mandarinen.
- Halbsäuren: Birnen, Äpfel, Pfirsich, Aprikose, Kirsche und Pflaume.
- Süßwaren: Bananen, Kaki, Weintrauben, Rosinen, süße Pflaumen, Datteln und Feigen (in einer breiten Palette von Graden).
Es gibt zudem Mischungen aus ranzigem Geruch und Geschmack.
Tast- und Geschmacksempfindungen
Tastempfindungen der Zunge: rau, glatt, saftig, dick, trocken, weich, hart, knusprig, würzig, kalt, heiß.
Arten der Geschmacksempfindungen:
- Direkt: Im Moment des Testens der Lebensmittel.
- Vollständig (Complete): Tritt bei der Verkostung (z. B. Salat) als Vollwert-Erlebnis auf.
- Spiegel: Die Wahrnehmung und Erinnerung nach dem Verzehr.