Servertypen und Netzwerkkonfiguration: Ein Leitfaden

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Definition und Diskussion verschiedener Servertypen

Ein Weg, ein Netzwerk zu organisieren, besteht darin, mindestens einem Computer zusätzliche Fähigkeiten in Form von Diensten zuzuweisen. Diese Computer werden als Server bezeichnet.

Die restlichen Computer werden als Clients bezeichnet. Diese fordern Dienste von den Servern an, die auf spezielle Funktionen spezialisiert sind. Dies ermöglicht die Schaffung eines zentralen Netzwerks, das einfacher zu verwalten ist, inklusive eines integrierten Systems für Benutzerkonten und Passwörter, um den Zugriff zu beschränken.

Arten von Servern

Datei-Server (File Server)

Ein Datei-Server steht den Nutzern für ihre Festplatten-Speicherkapazität zur Verfügung. Diese Server verfügen in der Regel über Kapazitäten im Terabyte-Bereich. Sie neigen dazu, redundante Speichersysteme und eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) zu besitzen.

Druckerserver (Print Server)

Dies ist eine weitere Art von dediziertem Server zur Verwaltung und Kontrolle einer bestimmten Ressourcen-Art im Netzwerk. Er gibt Clients die Möglichkeit, Dokumente zu drucken. Dies geschieht für den Benutzer transparent, sodass es scheint, als wären alle verfügbaren Ressourcen auf dem eigenen Rechner vorhanden.

Kommunikationsserver (Communications Server)

Dieser ist verantwortlich für die Verwaltung der Kommunikation vom lokalen Netzwerk nach außen. Er erfüllt zwei Arten von Anforderungen: Lösungen für Netzwerke verschiedener Typen, um sowohl untereinander als auch mit anderen größeren Systemen (Gateways) in Verbindung zu treten.

E-Mail-Server

Verantwortlich für elektronische Messaging-Dienste, um die Kommunikation der Nutzer untereinander zu ermöglichen.

Netzwerkkonfiguration: ipconfig, ifconfig und route

ipconfig

Ipconfig ist ein Befehlszeilen-Dienstprogramm, das die aktuelle Netzwerkkonfiguration eines lokalen Computers anzeigt (IP-Adresse, Netzmaske, das Gateway, das der Netzwerkkarte zugeordnet ist, etc.) und den Windows-Dienst steuert, der als DHCP-Client fungiert.

Unter Mac OS X ist ipconfig ebenfalls ein Befehlszeilen-Dienstprogramm, mit dem die BOOTP- und DHCP-Clients gesteuert werden können. Wie in anderen UNIX-basierten Betriebssystemen nutzt Mac OS X zudem ifconfig für eine direktere Kontrolle der Netzwerkschnittstellen.

ifconfig

Ifconfig ist ein Programm in mehreren Versionen des Unix-Betriebssystems, mit dem viele Parameter konfiguriert oder die Netzwerkschnittstelle eingestellt werden können, wie etwa die IP-Adresse (dynamisch oder statisch) oder die Netzmaske. Wenn es ohne Argumente aufgerufen wird, zeigt es normalerweise die aktuelle Konfiguration der aktiven Netzwerkschnittstellen an, inklusive Details wie der MAC-Adresse oder des bisherigen Datenverkehrs.

route

Route ist ein Kommandozeilen-Tool in Microsoft Windows und GNU/Linux. Es ermöglicht uns, die Routing-Tabellen unseres Systems zu manipulieren.

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