Sicherheit am Arbeitsplatz: Grundlagen und Prävention
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Allgemeine Aspekte zur Sicherheit am Arbeitsplatz
1. Definition von Risiko und Gefahr
Risiko: Beschreibt Situationen, die das Gleichgewicht zwischen der körperlichen, geistigen und sozialen Gesundheit von Menschen stören können. Gemäß LPR ist es die Wahrscheinlichkeit, dass ein Arbeitnehmer während der Arbeit eine Verletzung erleidet.
Gefahr: Eine Eigenschaft oder Fähigkeit von etwas, das Schaden verursachen kann. Laut UNE ist es eine Situation, die zu Verletzungen, Sachschäden, Umweltschäden oder einer Kombination daraus führen kann.
2. Definition von Unfall, Prävention und Sicherheit
- Arbeitsunfall: Ein ungewöhnliches, unerwartetes und in der Regel vermeidbares Ereignis, das die Kontinuität der Arbeit unterbricht und zu Personenschäden führen kann.
- Prävention: Die Gesamtheit der geplanten Maßnahmen, die in allen Phasen der Unternehmenstätigkeit getroffen werden, um arbeitsbedingte Risiken zu vermeiden oder zu verringern.
- Sicherheit: Die Gesamtheit der Techniken und Verfahren, die darauf abzielen, das Unfallrisiko zu beseitigen oder zu minimieren.
3. Integrierte und partizipative Sicherheit
Integrierte Sicherheit: Manager, Techniker und Arbeitnehmer verpflichten sich, jeden Produktionsprozess oder jede Arbeit unter Berücksichtigung von Sicherheitskriterien in Konzeption, Planung und Ausführung durchzuführen.
Partizipative Sicherheit: Ermöglicht es den Arbeitnehmern, aktiv an der Verteidigung ihrer Gesundheitsrechte mitzuwirken, wie es das Gesetz vorsieht.
4. Technische Sicherheit: Design vs. Korrektur
Design (Konzeption): Sicherheit wird bereits in der Projektphase, beim Design oder bei der Art der Arbeit integriert.
Korrektur: Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die nach der Entdeckung gefährlicher Zustände an bestehenden Anlagen, Ausrüstungen oder Arbeitsmethoden angewendet werden.
Vergleich: Das Design ist effektiver und kostengünstiger; Änderungen sind hier am ehesten realisierbar.
5. Phasen der Sicherheitsbewertung
- Erkennung von Risiken.
- Risikobewertung.
- Einrichtung geeigneter Kontrollen.
6. Erfolgreiche Risikoerkennung
Es gilt zu erkennen:
- Materielle Bedingungen: Unsichere Materialien, Einrichtungen oder Maschinen sowie die ordnungsgemäße Nutzung des Arbeitsplatzes.
- Aktionen der Arbeitnehmer: Unsicheres oder nachlässiges Verhalten im Umgang mit Material.
7. Definition der Risikobewertung
Der Prozess der Bewertung von Schäden, die als Folge möglicher Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer entstehen können, um zu prüfen, ob eine besondere Gefahr am Arbeitsplatz besteht.
8. Einflussfaktoren im Präventionsmanagement
- Wirtschaftliche Kosten durch Schäden und Verletzungen bei Unfällen.
- Aktionen der Gewerkschaftsbewegung.
9. Pflichten der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung ist verpflichtet, materielle und personelle Ressourcen ordnungsgemäß zu verwalten, um wirtschaftliche und soziale Vorteile zu erzielen und zufriedenstellende Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.