Sicherheitskultur und Risikomanagement am Arbeitsplatz
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Sicherheitskultur
Die Sicherheitskultur umfasst ein Set von Prinzipien, Wahrnehmungen und Überzeugungen, die von den Mitgliedern einer Organisation gemeinsam im Hinblick auf die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten geteilt werden.
Merkmale der Sicherheitskultur
- a) Unsichtbarkeit: Sie ist für diejenigen, die in ihr leben, oft nicht sichtbar, da sie als Teil des normalen Verhaltens wahrgenommen wird.
- b) Langsame Veränderung: Sie kann nicht durch interne Gesetzgebung kurzfristig geändert werden. Sicherheitskultur ist ein langsamer und schrittweiser Prozess.
- c) Sichtbarkeit für Komponenten: Es ist notwendig, dass die Mitglieder der Organisation schädliche Auswirkungen identifizieren, um diese gezielt zu verändern.
Sicherheitseinstellungen (Safety Attitudes)
Wir müssen Verhaltensweisen identifizieren, die zu negativen Einstellungen führen:
- Negative Einstellungen: Gleichgültigkeit und Apathie erzeugen permissive Verhaltensweisen, die zu Krankheiten, Unfällen und Verlusten führen.
- Positive Einstellungen: Engagement erzeugt das richtige, nicht-permissive Verhalten.
Verbesserung der Prozesssicherheit
- a) Kultur ohne Berechtigungen: Ein echtes Engagement ermöglicht es, persönliche Sicherheit als Wert zu verstehen.
- b) Permissive Kultur: Hier herrschen Apathie und Gleichgültigkeit; die Sicherheitskultur wird nicht verstanden und hat einen geringen Stellenwert.
Was ist Risikopräventionsmanagement?
Es umfasst alle Entscheidungen und Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um betriebliche Unfälle und Krankheiten zu vermeiden.
Managementzielsetzung
Das Ziel ist die Herbeiführung eines kulturellen Wandels in der Organisation, der von einer permissiven zu einer nicht-permissiven Kultur in Bezug auf Gefahren am Arbeitsplatz führt.
Rollen der Führungskräfte
Führungskräfte, die am Arbeitsplatz involviert sind:
- a) Exekutive: Definieren die Politik, überprüfen die Verwaltung, wenden präventive Arbeit an und sind an der Definition von Verbesserungsphasen beteiligt.
- b) Betreuer: Beteiligen sich an der Prävention, steuern permissives Verhalten zur Tilgung, untersuchen Arbeitsunfälle und modifizieren das Verhalten am Arbeitsplatz.
- c) Mitarbeiter: Greifen in das präventive Management ein, liefern Ideen zur Verbesserung des Programms und unterstützen die Etablierung von Sicherheit als persönlichen Wert.
Überlegungen zum Entwicklungsmanagement
Damit das Management effektiv ist, muss die Priorisierung der Sicherheit als persönlicher Wert erfolgen. Die Arbeitnehmer müssen ihre eigene Kultur kennen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und den Wert der Sicherheit zu festigen.
Transformation der Sicherheitskultur
- Strategische Vision: Das Hauptziel ist es, die Überzeugung der Aufsichtsbehörden und Arbeitnehmer zu stärken, um Einstellungen auf allen Ebenen der Organisation zu ändern. Es muss erkannt werden, dass Verbesserung ein Prozess ist, der die Fähigkeit zur Reaktion auf identifizierte Gefahren erhöht und die Ausbildung der menschlichen Gruppe im Sicherheitsmanagement fördert.