Sokrates und das Orakel von Delphi: Die Suche nach Weisheit
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Teil A: Die Verleumdungen und das Orakel
Sokrates spricht zu den Bürgern von Athen über die Verleumdungen, die seinen Ruf beschädigt haben. Er möchte die Wahrheit über seine vermeintliche Weisheit darlegen und beruft sich dabei auf das Orakel von Delphi. Sein Begleiter Chairephon hatte das Orakel befragt, wer der Weiseste sei, woraufhin die Priesterin antwortete, dass niemand klüger als Sokrates sei.
Teil B: Die Prüfung der Weisheit
Sokrates war verwirrt über die Aussage des Gottes, da er sich selbst nicht für weise hielt. Um das Orakel zu widerlegen, suchte er Menschen auf, die als weise galten:
- Politiker: Er stellte fest, dass sie zwar glaubten, weise zu sein, es jedoch nicht waren.
- Dichter: Er erkannte, dass sie ihre Werke eher durch natürliche Begabung oder Inspiration schufen, als durch echtes Wissen.
Sokrates schlussfolgerte: „Ich bin klüger als diese. Denn während sie glauben, etwas zu wissen, ohne es zu wissen, weiß ich, dass ich nichts weiß.“
Teil C: Handwerker und die Folgen
Schließlich wandte sich Sokrates den Handwerkern zu. Er stellte fest, dass diese zwar in ihrem Fachgebiet viel wussten, jedoch aufgrund dieses Wissens glaubten, auch in anderen, wichtigeren Dingen weise zu sein. Diese Erkenntnis führte zu einer tiefen Entfremdung.
Die Konsequenzen
Durch seine kritische Prüfung der vermeintlich Weisen zog sich Sokrates den Zorn vieler einflussreicher Männer zu. Junge, wohlhabende Athener begannen, ihn zu imitieren und andere zu befragen, was dazu führte, dass man Sokrates vorwarf, die Jugend zu korrumpieren und die Götter zu missachten.
Teil D
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