Sowjetische Militärhilfe im Spanischen Bürgerkrieg

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Militärische Unterstützung und Taktik

Es wurden Taktiken im Kampf sowie das Verhalten der I-15 („Fly“) und R-16 („Chato“) getestet, ebenso wie der taktische Einsatz von Lkw- und Marineeinheiten bei der Bombardierung von Zielen.[23] Die Sowjetunion stellte Militärberater und entsandte sogar Marineoffiziere, um die Republikaner bei der Führung einiger U-Boote zu unterstützen.[24][25][26]

Am 29. Oktober 1936 testeten 15 russische T-26-Panzer, bemannt von sowjetischen Besatzungen unter der Führung von Paul Arman, einen Angriff gegen die Kavallerie. Dies war eine frühe Erprobung der deutsch-französischen Blitzkrieg-Taktik, die in Russland bewundert wurde.[27] Im Jahr 1937 wurden 125 russische Panzer unter dem Kommando des russischen Generals Rudolf eingesetzt.[28]

Einsatz sowjetischer Piloten

Die meisten Chatos und alle Fliegen (I-15) wurden von russischen Piloten geflogen.[28]

Am 26. Mai 1937 bombardierten zwei von Russen gesteuerte Flugzeuge das deutsche Kriegsschiff Deutschland vor der Küste von Ibiza. Dabei wurden 22 Seeleute getötet und 75 verletzt, von denen 9 später ihren Verletzungen erlagen.[29]

Waffenlieferungen und Goldreserven

Die Sowjetunion verkaufte der Republik eine unbestimmte Menge an Waffen, Fahrzeugen und Ausrüstung. Einige Autoren sprechen von:

  • 680 Flugzeugen
  • 331 Panzern
  • 1.699 Artilleriegeschützen
  • 60 gepanzerten Fahrzeugen
  • 450.000 Mosin-Nagant-Gewehren
  • 20.486 Maschinenpistolen und DPM-Maschinengewehren
  • 30.000 Tonnen Munition[30]

Die Republik bezahlte diese und andere Artikel angeblich mit den Goldreserven der Bank von Spanien. Spanien verfügte damals über die viertgrößten Goldreserven der Welt im Wert von ca. 783 Millionen US-Dollar, wovon etwa 500 Millionen US-Dollar an die UdSSR flossen.[31]

Einige Historiker, wie Gerald Howson, verurteilen die UdSSR dafür, die Notlage der Republikaner ausgenutzt zu haben, um Waffen zu überhöhten Preisen zu verkaufen, und sprechen von einem echten Betrug. Die Sowjets schickten viele Militärberater, die sich aktiv am Kampf beteiligten.[32] Sowohl die nationale Seite als auch die Republikaner kritisierten die geheime Verwendung der Goldreserven als Plünderung. Es entstand der Begriff „Moskauer Gold“, wobei behauptet wurde, es handele sich um eine Hinterlegung der republikanischen Regierung in Moskau und nicht um eine Bezahlung für militärische Ausrüstung.

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