Spaniens Übergang zur Demokratie: Die Transición

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Der Übergang zur Demokratie in Spanien

Der Übergang zur Demokratie (Transición) war eine friedliche Veränderung und Reform. Im Jahr 1974 fand der Kongress von Suresnes der PSOE statt, bei dem Felipe González zum Generalsekretär ernannt wurde. Auch die PCE unter Santiago Carrillo verfügte über große Stärke. Juan Carlos I. wurde am 22. November 1975 zum König ernannt und begann, auf die Opposition zuzugehen.

Politische Reformen und Adolfo Suárez

Im Jahr 1976 wurde durch ein Referendum das Gesetz über die politische Reform verabschiedet, das einen Mittelweg zwischen dem alten Recht des Franco-Regimes und der künftigen Verfassung darstellte. Adolfo Suárez wurde zum Vertrauten des Königs und Ministerpräsidenten. Im Dezember desselben Jahres nahmen die politischen Parteien offiziell ihren Betrieb auf. Der Prozess der Legalisierung begann, wobei die PCE zunächst noch außen vor blieb.

Das Jahr des Wandels: 1977

Ein wichtiger Schritt war die Auflösung des TOP (Gericht für öffentliche Ordnung). Das Jahr 1977 war ein Jahr des Wandels, das mit der tragischen Januar-Woche (23.–29. Januar) begann. Diese war geprägt von Morden durch die GRAPO, die ETA und die Guerrilleros de Cristo Rey. Der schwerwiegendste Vorfall war jedoch die Ermordung der Anwälte in der Calle de Atocha. Am Tag der Beerdigung demonstrierte die PCE mit einer friedlichen Kundgebung von mehr als 1.000.000 Teilnehmern ihre Macht.

Legalisierung und erste freie Wahlen

Im Frühjahr 1977 begann Suárez mit dem Abbau der Rechtsordnung des Franco-Regimes. Am 9. April erfolgte die Legalisierung der PCE, woraufhin Marineminister Pita da Veiga aus Protest zurücktrat. Es begann der Wahlkampf zur Gründung der UCD, einer Union aus 19 verschiedenen politischen Parteien unter der Führung von Suárez. Die Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung fanden im Juni 1977 statt. Die UCD gewann, die PSOE schnitt ebenfalls sehr gut ab, während die PCE lediglich 27 Abgeordnete stellte.

Herausforderungen und der Moncloa-Pakt

Wenige Tage später erfolgte die Abdankung von Don Juan de Borbón zugunsten seines Sohnes. 1978 endete damit auch offiziell die republikanische Exilregierung der Zweiten Republik. Im Sommer 1977 sah sich das demokratische Spanien drei Hauptproblemen gegenüber:

  • Dem Militär
  • Dem Terrorismus (FRAP, GRAPO und ETA)
  • Einer Inflationsrate von 30 % sowie hoher Arbeitslosigkeit

Enrique Fuentes Quintana, der Wirtschaftsminister, schlug Alarm und unterzeichnete mit allen Fraktionen den Moncloa-Pakt. Dies war ein soziales Engagement zur Verbesserung der spanischen Wirtschaft. Ebenfalls 1977 begann der verfassungsgebende Prozess, der auch den Wiederaufbau der staatlichen Autonomie für das Baskenland und Katalonien einleitete.

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