Der Spanische Bürgerkrieg: Konflikt und Entwicklung

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Die internationale Dimension des Konflikts

Der Spanische Bürgerkrieg wurde im Ausland lange als Vorbote des Zweiten Weltkriegs wahrgenommen. Während die eine Seite den Kampf für die Demokratie sah, betrachteten andere Länder ihn als zweitrangiges Kriegsschauplatz. Beide Seiten erhielten Unterstützung aus dem Ausland:

  • Unterstützung der Aufständischen (Sublevados): Deutschland entsandte die Legion Condor und Militärtechniker, die maßgeblich an der Zerstörung von Guernica beteiligt waren. Italien schickte rund 20.000 Freiwillige, die an Schlachten wie Málaga und Guadalajara teilnahmen. Portugal leistete diplomatische Hilfe.
  • Kirchliche Unterstützung: Die Kirche unterstützte Franco, und Papst Pius XII. erkannte das neue Regime an.
  • Unterstützung der Republik: Die Sowjetunion lieferte Techniker, Flugzeuge und Waffen. Mexiko leistete diplomatische und Nahrungsmittelhilfe.

England und Frankreich verfolgten eine Politik der Nichteinmischung, während die USA durch Unternehmen wie Texaco die Aufständischen mit Benzin versorgten. Die Internationalen Brigaden unterstützten die Republik mit etwa 60.000 Freiwilligen.

Folgen des Krieges

Der Krieg führte zu massiven Zerstörungen an Infrastruktur und Gebäuden. Die Produktion sank um 20 %, die Industrie um 30 %. Die menschlichen Kosten beliefen sich auf fast 300.000 Tote, darunter Soldaten und Zivilisten. Es kam zu zahlreichen Hinrichtungen auf beiden Seiten, etwa in Badajoz durch die Nationalisten oder in Paracuellos durch Republikaner. Nach dem Krieg ordnete General Franco weitere Tausende Hinrichtungen an.

Evolution der zwei Lager

Bei Ausbruch des Militäraufstands war Manuel Azaña Präsident und Casares Quiroga Premierminister. Die Regierung verhielt sich zunächst passiv, bis Giral die Bewaffnung des Volkes zuließ. Es entstanden zwei Machtzentren: die Regierung und die Arbeiterorganisationen.

Politische Umbrüche

Im September 1936 versuchte Largo Caballero, die Autorität der Zentralregierung wiederherzustellen und eine einheitliche Armee zu schaffen. In Katalonien kontrollierte die Generalitat zusammen mit dem Antifaschistischen Milizkomitee die Wirtschaft und Dienste. Juan Negrín, ein Sozialist und Wissenschaftler, übernahm später die Regierung mit Unterstützung der Kommunisten und der Sowjetunion.

Die nationale Seite

Auf der Seite der Aufständischen wurde eine Verteidigungsjunta unter General Cabanellas gebildet. Zu den ersten Maßnahmen gehörten das Verbot politischer Parteien und Gewerkschaften sowie eine strenge Pressezensur.

Die Asturische Revolution (1934)

Die Sozialistische Partei rief zusammen mit Kommunisten und Anarchisten zum Generalstreik gegen die Beteiligung der CEDA an der Regierung auf. Während der Streik in Madrid und Katalonien scheiterte, bildeten Arbeiter in Asturien eine Allianz. Die Regierung schlug den Aufstand mit Hilfe der Legion aus Nordafrika nieder, was Tausende Tote und 3.000 Inhaftierte forderte.

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