Der Spanische Bürgerkrieg: Untergang und Ende

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Der Untergang Kataloniens und das Ende des Krieges

Am 23. Dezember 1938 startete die „nationale“ Armee ihre Offensive gegen Katalonien. Die republikanischen Kräfte, die weder russische Waffen noch ausreichend Material erhielten und unter dem ständigen Beschuss ihrer Häfen durch italienische Flugzeuge litten, konnten dem Druck kaum standhalten. Die katalanische Regierung floh nach Girona und später ins Exil.

Am 5. Februar 1939 überquerten zahlreiche Kämpfer und Zivilisten die Grenze, darunter Manuel Azaña, Diego Martínez Barrio und Juan Negrín. Nach dem Fall Kataloniens wurde Madrid zum Schauplatz interner Konflikte innerhalb der Republik, geprägt vom Dilemma zwischen weiterem Widerstand oder Verhandlungen.

Am 5. März 1939 führte General Casado einen Putsch gegen die Regierung Negrín durch und bildete einen Nationalen Verteidigungsrat. Franco forderte jedoch die bedingungslose Kapitulation. Seine Truppen besetzten Madrid am 28. März 1939. Am 1. April 1939 unterzeichnete Francisco Franco das letzte Kriegskommuniqué: „An diesem Tag haben die Truppen der Roten Armee ihre Waffen gestreckt, womit die nationalen militärischen Ziele erreicht sind.“

3.2.1 Die republikanische Seite: Revolution

Nach den ersten Nachrichten vom Aufstand in Marokko versuchte die Regierung unter Casares Quiroga, die Öffentlichkeit zu beruhigen. Arbeiter bewaffneten sich in den Straßen. Nach dem Rücktritt von Casares am 18. Juli versuchte Martínez Barrio vergeblich zu verhandeln. Die neue Regierung unter José Giral verteilte Waffen an die Volksfront und Gewerkschaften. Dort, wo der Aufstand scheiterte, war dies der Stärke der bewaffneten Arbeiter und der Loyalität der Sicherheitskräfte zu verdanken.

Diese Situation führte zu einer revolutionären Umgestaltung, die jedoch regional unterschiedlich ausfiel. Während in Madrid und Valencia nur geringfügige Änderungen stattfanden, kam es in Katalonien und Aragonien zu weitreichenden Kollektivierungen. Die Regierung Giral trat zurück und machte Platz für eine Regierung unter Francisco Largo Caballero, die den Fokus auf die Wiederherstellung der staatlichen Autorität legte.

Die neue Regierung war jedoch durch interne Spannungen zwischen Kommunisten und Anarchisten belastet. Nach den Ereignissen vom Mai 1937 trat Largo Caballero zurück. Die Nachfolgeregierung unter Juan Negrín setzte den Widerstand mit Unterstützung der Kommunisten fort, scheiterte jedoch letztlich an der internationalen Anerkennung Francos durch Frankreich und Großbritannien, was zum Rücktritt Azañas führte.

3.2.2 Die rebellische Seite

Auf Francos Seite gab es ebenfalls gegensätzliche Strömungen, doch der katholische und antirevolutionäre Konsens einte die verschiedenen Parteien. Am 24. Juli 1936 wurde in Burgos ein Nationaler Verteidigungsrat unter General Cabanellas gebildet. Nach dem Tod der Anführer der Verschwörung (wie General Mola) kristallisierte sich Franco als dominierende Figur heraus.

Franco nutzte mehrere Faktoren, um die höchste Autorität zu erlangen:

  • Die Unterstützung durch Hitler und Mussolini.
  • Seinen schnellen Vormarsch auf Madrid.
  • Die Befreiung der Belagerten im Alcázar von Toledo.

Am 1. Oktober 1936 wurde Franco zum Generalissimus und Regierungschef ernannt. Er nannte sich selbst „Caudillo“. Die katholische Kirche unterstützte die Aufständischen und stilisierte den Krieg zum „Kreuzzug“. Im April 1937 vereinte Franco durch das Dekret der Vereinigung die Karlisten und die Falange zur „Nationalen Bewegung“, um politische Differenzen zu beenden.

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