Der Spanische Bürgerkrieg: Ursachen, Verlauf und Folgen

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Die politische Zersplitterung im republikanischen Spanien

Nach Kriegsbeginn entstanden im republikanischen Spanien tiefe Differenzen zwischen den Parteien und Gewerkschaften. Dies führte zu Spaltungen zwischen Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten:

  • Anarchisten (CNT-FAI): Sie waren überzeugt, dass der Krieg nur durch die gleichzeitige Durchführung einer sozialen Revolution zu gewinnen sei (Doc. 3).
  • Kommunisten (PCE): Sie verteidigten die demokratische Republik und das Parlament (Doc. 4).
  • Sozialisten (UGT): Sie unterstützten die Revolution, wollten diese jedoch erst nach dem Krieg umsetzen (Doc. 5).

Diese Spannungen führten zu bewaffneten Zusammenstößen. Die 1937 gebildete Regierung unter Negrín versuchte mit einem 13-Punkte-Programm zu vermitteln, stieß jedoch auf zunehmende Kritik der Anarchisten und Regionalisten.

Die Machtkonzentration unter Francisco Franco

Francisco Franco übernahm die politische und militärische Führung der Aufständischen. Um seine Macht zu festigen, wurden konservative Organisationen unter dem Dekret der Vereinigung zur „Partei allein“ (Falange Española Tradicionalista) zusammengefasst, die später als Nationale Bewegung bekannt wurde. Alle anderen politischen Parteien wurden aufgelöst.

Am 1. April 1939 erklärte Franco den Sieg seiner Armee, was das Ende der Zweiten Republik und den Beginn der Diktatur markierte.

Der Spanische Bürgerkrieg: Ursprung und Verlauf

In der Endphase der Zweiten Republik herrschte durch interne Konflikte der Linken und wirtschaftliche Instabilität große Unruhe. Nach der Ermordung von Calvo Sotelo begann am 17. Juli 1936 ein militärischer Aufstand in Marokko, der sich am 18. Juli auf das spanische Festland ausweitete und das Land in einen blutigen Bruderkrieg stürzte.

Die gegnerischen Lager

  • Die „antifaschistische“ Seite: Unterstützer der Volksfront zur Verteidigung der Republik. Die PCE-Führerin „La Pasionaria“ rief zum Kampf für die demokratischen Errungenschaften auf (Doc. 1).
  • Die „Anti“-Seite: Anhänger eines „antibolschewistischen Kampfes“ (Doc. 2, Doc. 7), die eine Militärdiktatur anstrebten.

Internationale Dimension und ausländische Hilfe

Der Krieg hatte enorme internationale Auswirkungen. Trotz des 1936 gegründeten Ausschusses für Nicht-Intervention wurde das Waffenembargo von vielen Staaten ignoriert:

  • Unterstützung der Rebellen: Deutschland (Legion Condor) und Italien leisteten direkte militärische Hilfe. Portugal unterstützte den Nachschub, während die USA den Handel mit der Republik einschränkten.
  • Unterstützung der Republikaner: Die UdSSR lieferte Truppen, Material und Lebensmittel. Zudem unterstützten internationale Freiwillige aus demokratischen Ländern sowie Mexiko die republikanische Seite.

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