Der Spanische Bürgerkrieg: Verlauf und Entscheidung

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Internationale Unterstützung und Nichteinmischung

Die Rebellen wurden von Italien und Deutschland unterstützt. Es wurde das Non-Intervention Committee in London gegründet, um das Eingreifen europäischer Mächte zu vermeiden und den Weltfrieden zu sichern. Weder Deutschland noch Italien hielten sich jedoch an diese Vereinbarungen.

Hitlers Entscheidung, in den Krieg einzugreifen, war persönlich motiviert. Er wollte den Kommunismus bekämpfen und schickte die Legion Condor zur Unterstützung Francos. Frankreich und Großbritannien verhielten sich passiv, da sie die revolutionäre Volksfront fürchteten und Francos faschistische Tendenzen unterschätzten.

Die Republik sah sich gezwungen, die UdSSR um Hilfe zu bitten, da Stalin die Unterstützung Spaniens als notwendig für das revolutionäre Ansehen seines Landes betrachtete.

Der Krieg im Norden

Franco verlagerte den Schwerpunkt des Krieges in den Norden, wo General Mola die Operationen leitete. Diese Kampagne war entscheidend für den Ausgang des Krieges. Die Rebellenarmee eroberte Vizcaya, Santander und Asturien.

  • Luft- und Artillerieangriffe: Die Bombardierung von Durango und Guernica im Baskenland schwächte die Verteidigung massiv.
  • Widerstand in Asturien: Trotz des hohen Widerstands begünstigte ein Mangel an militärischer Einheit die Angreifer.

Franco konzentrierte die gesamte Autorität in seinen Händen, während linksgerichtete Guerillas weiterhin die Truppen störten.

Die Rolle der Volksfront und militärische Strategien

Die Volksfront versuchte, eine Armee zu organisieren, die jedoch eher aus Milizen bestand, wie Largo Caballero betonte. In Aragon starteten die Republikaner eine ihrer brillantesten Offensiven, zeigten jedoch erneut ihre strukturellen Mängel. Der Fall der Nordfront gilt als der Schlüssel zum Sieg Francos.

Die Machtübernahme und entscheidende Schlachten

Die royalistischen Generäle (Orgaz und Kindelan) sowie die „Afrikanisten“ (wie Yagüe) wählten Franco zum Anführer der Rebellen. Dies war jedoch nicht die Geburtsstunde der Diktatur, sondern diente zunächst der Akzeptanz der politischen Macht während des Krieges.

Teruel und die Ebro-Offensive

Die Kämpfe in Teruel und am Ebro waren die letzten großen republikanischen Offensiven:

  • Schlacht von Teruel: Trotz anfänglicher Erfolge der Republikaner gelang es Franco, die Stadt zurückzuerobern. Dies erschütterte die republikanische Moral nachhaltig.
  • Ebro-Offensive: Die republikanischen Truppen überquerten den Ebro, doch die offensive Dynamik ließ nach, und Franco konnte den Angriff abwehren.

Das Ende des Krieges

Nach dem Zusammenbruch der Front in Katalonien und dem Fall von Barcelona gaben die republikanischen Führer den Krieg als verloren auf. Die Führung der Republik verließ das Land, was zu internen Zerwürfnissen in der Armee führte.

Ministerpräsident Negrín wurde zum Rücktritt gezwungen. Am 1. April 1939 verkündete Franco den endgültigen Sieg seiner Truppen.

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