Spanische Literatur des 20. Jahrhunderts bis 1939

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Die spanische Literatur des 20. Jahrhunderts bis 1939

Einführung

Seit dem Aufkommen der Moderne und dem Bürgerkrieg war die spanische Lyrik von einer besonderen kulturellen Blüte geprägt. Diese Phase wird oft als das „Silberne Zeitalter“ der spanischen Poesie bezeichnet.

Historischer Kontext

  • Das 19. Jahrhundert und die Katastrophe von 1898: Die nationale Politik und Ideologie wurden durch den Verlust der letzten Kolonien tief erschüttert.
  • Die Ära Alfonso XIII. (ab 1902): Spanien war in blutige Kriege in Marokko verwickelt, was schließlich in die Diktatur von Primo de Rivera mündete, die bis zur Ausrufung der Zweiten Republik 1931 andauerte.
  • Die Zweite Republik: Eine kulturelle Blütezeit, in der versucht wurde, das spanische Leben durch die Unterstützung von Intellektuellen zu modernisieren.
  • Der Bürgerkrieg (1936–1939): Ein militärischer Aufstand führte zu einem verheerenden Bürgerkrieg, der mit dem Sieg von General Franco und der Errichtung einer Diktatur endete.

1. Modernismo und die Generation von 98

Die Moderne ist die hispanische Version der europäischen künstlerischen Krise des späten 19. Jahrhunderts. Sie umfasst zwei Hauptströmungen: eine Literatur der Flucht und ein kritisch-radikales Temperament, bekannt als die Generation von 98.

2. Ursprung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand eine große geistige und künstlerische Krise. Man lehnte die bürgerliche Mentalität ab und suchte nach einer neuen Spiritualität und provokanten Kunst.

3. Konzept

Der Modernismo ist eine literarische Bewegung, die im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in Hispanoamerika entstand und durch den nicaraguanischen Dichter Rubén Darío und sein Werk Prosas profanas in Spanien verbreitet wurde. Er war entscheidend für die Evolution der spanischen Poesie.

  • Das Selbstverständnis: Der modernistische Dichter sieht sich als aristokratisches Wesen, das der Kunst und Schönheit gewidmet ist.
  • La Bohème: Viele Autoren lebten einen Lebensstil, der im Kontrast zu ihrer materiellen Armut stand, was sich oft in ihren Gedichten widerspiegelte.

4. Themen

Die Themen konzentrieren sich auf exotische Welten oder die subjektive Privatsphäre des Dichters. Der Realismus wird dabei konsequent abgelehnt.

  • Die escapistische Linie: Suche nach Schönheit in exotischen Orten (z. B. Japan oder Paris) und vergangenen Zeiten.
  • Die intime Linie: Ausdruck von Unzufriedenheit und Weltschmerz. Hier zeigen sich Einflüsse des Symbolismus und eine melancholische Stimmung.

5. Metrik und Stil

Musikalität ist das wichtigste Instrument. Die Dichter bevorzugten den Alexandriner, den Dodekasyllabus und den Hendekasyllabus. Das Lexikon ist reichhaltig, wobei Farbe ein zentrales Element darstellt. Häufig verwendete rhetorische Figuren sind Alliterationen, kühne Bilder und Synästhesien.

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