Spanische Literatur: Baroja, Machado und die Avantgarde

Eingeordnet in Spanisch

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,66 KB

Pío Baroja: Abenteuer und Charakterdarstellung

Pío Baroja ist ein Schriftsteller von großer Bedeutung, dessen Handlungen und Charakteraktionen in seinen zahlreichen Werken schematisch und direkt dargestellt werden. Er belebte das Genre der Abenteuerliteratur neu, wie etwa in der Zalacaín-Trilogie sowie in Werken über den Kampf auf Leben und Tod und die Wissenschaft.

Antonio Machado: Symbolik und Musikalität

Antonio Machado definierte seine Arbeit als die Suche nach der Zeit, die sich durch Symbole wie das Ende oder Brunnen ausdrückt, welche mit verschiedenen Bedeutungen gefüllt sind. Er erforschte die Möglichkeiten von Rhythmus und Musikalität in der Lyrik:

  • Einsamkeit: Erschien unter dem Titel Einsamkeit, Galerien und andere Gedichte.
  • Themen: Ausdruck intimer Gefühle und Emotionen mit einem melancholischen Ton.
  • Einfluss: Zeigt den Einfluss der modernistischen Ästhetik.
  • Campos de Castilla: Entwicklung zu einer einfacheren poetischen Sprache, die Trauer über den Verlust von Leonor und die Landschaft von Soria ausdrückt.

Der Roman des Noucentisme und die Generation von 14

Der Roman des Noucentisme war durch zwei Funktionen gekennzeichnet: lyrisch-beschreibende Passagen und das Vorhandensein von Sachbüchern. Dies hob die Wirkung der Generation von 14 hervor:

  • Gabriel Miró: Ein Schriftsteller mit lyrischem Stil.
  • Ramón Pérez de Ayala: Entwickelte sich vom Realismus seiner früheren Romane hin zur Symbolik (z. B. Bellarmino und Apolonio).
  • Ramón Gómez de la Serna: Wichtigster Wegbereiter der Avantgarde in Spanien und Schöpfer der Greguerías (eine Mischung aus Humor und Metapher).

Juan Ramón Jiménez: Die Suche nach Vollkommenheit

Das Werk von Juan Ramón Jiménez ist durch das Streben nach idealer Vollkommenheit gekennzeichnet, unterteilt in verschiedene Phasen:

1. Sensible Phase

Geprägt durch den Einfluss der Moderne. Die Gedichte zeichnen sich durch den Klang der Verse sowie Symbole und Motive wie den Mond, Gärten und Adjektive aus (z. B. Elegien, Einsamkeit oder Platero und ich).

2. Intellektuelle Phase

Eingeweiht durch den Noucentisme mit dem Werk Tagebuch eines frisch verheirateten Dichters. Komplexe Themen wie Einsamkeit, Tod, Ewigkeit und die Schaffung von „Ewigkeiten“ stehen im Vordergrund.

3. Wahre Phase

Geprägt durch Werke wie Gott gewünscht und gewollt.

Verwandte Einträge: