Spanische Literatur: Neoklassizismus und Romantik

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Das 18. Jahrhundert: Neoklassizismus und „Die Maidens“

Dieses Werk gehört zum 18. Jahrhundert, genannt Neoklassizismus oder „Age of Enlightenment“ (Zeitalter der Aufklärung). Es erhebt die Vernunft als das einzige Mittel, um den Menschen zur Glückseligkeit und in Richtung Fortschritt zu führen. Die Literatur wird zu einem Vehikel für die Übertragung aufgeklärter Ideen. Nicht das gesamte 18. Jahrhundert ist homogen.

Aspekte, die meine Aufmerksamkeit erregt haben

Ich habe meine Aufmerksamkeit auf den Charakter der Doña Irene gerichtet. Ich denke, sie ist eine Dame, die zu gierig ist und nur nach ihren persönlichen Zielen strebt. Da sie aus einer etwas armen Familie stammt, macht sie es möglich, dass ihre Tochter Doña Paquita einen reichen Mann heiratet. Sie weiß nicht, was ihre Tochter denkt und fühlt, da sie nur an sich selbst denkt. Mir ist auch aufgefallen, dass sie sehr egozentrisch ist; sie denkt nur an sich und redet endlos über alles, was passiert. Der Charakter von Doña Francisca (Paquita) ist ebenfalls bemerkenswert: Sie schweigt und drückt ihre Gefühle nicht aus. Sie denkt bis zum Ende des Werkes an ihre Ehe mit Don Diego, weil sie einfach nur ihre Mutter glücklich machen will. Eines der Dinge, die mir ebenfalls aufgefallen sind, ist die Einhaltung der Einheiten von Zeit und Raum: Die Handlung konzentriert sich auf nur eine Nacht und einen einzigen Ort – etwas, das man als junger Leser heute nicht oft zu sehen bekommt.

Das 19. Jahrhundert: Gustavo Adolfo Bécquer

Dieses Werk gehört zum 19. Jahrhundert, bekannt als Romantik – eine Zeit, in der das Bürgertum den Adel ersetzte und große Macht erlangte. Industrien wurden in den Städten angesiedelt. Die Romantik ist eine kulturelle Bewegung, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa entwickelte und eine ästhetische sowie ideologische Revolution darstellt.

Besondere Merkmale und Beobachtungen

Mir ist die Verwendung einer starren Struktur aufgefallen, die sowohl Momente der Reflexion als auch Dialoge umfasst. Ein wichtiges Merkmal der Romantik ist die Verwendung religiöser Verse sowie die Idealisierung der Frau – es geht nicht um einen realen Frauentypus, sondern um ein Ideal, das unmöglich zu finden ist. In fast allen seinen Reimen gibt es Vergleiche zwischen der Harfe, der Poesie und der Natur. In vielen seiner Reime nutzt er die Ellipse; dies überlässt vieles der Fantasie des Lesers. Unbeantwortete rhetorische Fragen regen den Leser zum Nachdenken an. Zudem verwendet er viel Ironie.

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