Spanische Primärwirtschaft und Energieversorgung

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Hauptanbaukulturen

  • Getreide: Mais, Weizen (Kastilien und León, Aragonien).
  • Oliven und Weinbau: Oliven (Jaén und Córdoba), Weinbau (Kastilien-La Mancha und Katalonien).
  • Obst: Zitrusfrüchte (wie in Valencia) sowie andere Obstsorten (im Küstenstreifen).
  • Blumen: Zierpflanzenbau (Andalusien, Kanarische Inseln, USA).
  • Gewächshausgemüse: Ermöglicht die ganzjährige Produktion von frischem Gemüse (Andalusien).

Viehzuchtregionen

  • Kantabrische Region: (Rinder)
  • Katalonien, Aragonien, Navarra, Norden und Valencia: (Schweine, Rinder, Geflügel/Nutztiere)
  • Gesamtes Zentralplateau (Meseta): (Schafe)
  • Andalusien: (Schafe und Schweine)

Agrarlandschaftstypen

  • Kontinental: Im Landesinneren der Halbinsel, Trockenfeldbau (Wein, Oliven, Getreide), Viehzucht (Schafe) und in Gebirgsregionen (Schweine, Rinder).
  • Atlantisch: Norden der Halbinsel, extensive oder semi-intensive Viehhaltung. Der ursprüngliche Laubwald wurde durch Eukalyptus- oder Kiefernmonokulturen ersetzt. Die Landwirtschaft nimmt nur eine kleine Fläche ein (Mais, Äpfel, Kartoffeln). Die Bevölkerung lebt verstreut.
  • Mittelmeer: Gesamte Küstenregion, bewässerte Landwirtschaft (Obst, Blumen, Gemüse). Intensive Schweine- und Geflügelzucht auf Bauernhöfen. Die ländlichen Siedlungen sind verstreut.
  • Kanarische Inseln: Ausgeprägte Wasserknappheit. Trotz des Wassermangels gibt es fruchtbare Böden und vielfältige Kulturen: ausgedehnte Bananenplantagen, tropische Früchte sowie Tabakanbau.

Entwicklung der Fischerei

Durch das Gesetz zum Schutz und zur Erneuerung der Fischereiflotte von 1961 erlebte die spanische Flotte bis in die 1970er Jahre eine enorme Entwicklung. Ab 1973 und bis heute befindet sich die Fischerei jedoch in einer Krise, die auf zwei Faktoren zurückzuführen ist:

  • Überfischung der Arten: Missbräuchliche Fischereipraktiken.
  • Schwierigkeiten in den Fischereigebieten: Einschränkungen der Fischerei durch Länder wie Marokko, Kanada usw.

Dies zwingt zu einer rationelleren Nutzung und zum Ausbau einer nachhaltigen Aquakultur.

Wo am meisten gefischt wird (+): Nordostatlantik.

Wo am wenigsten gefischt wird (-): Mittelmeer.

Energieversorgung in Spanien

Spanien ist ein Land mit Ressourcenknappheit; es verfügt kaum über eigene Energie- und Mineralressourcen wie Erdöl und Erdgas. Die Energiequellen, die Spanien importieren muss oder nutzt, sind:

  • Kohle: Traditionell genutzt; Strom wird durch die Verbrennung in Wärmekraftwerken erzeugt.
  • Kernkraft: Erzeugt Elektrizität. Die Nutzung ist sehr umstritten und der Atommüll ist schwer zu entsorgen (z. B. wurde das Kraftwerk Vandellós I geschlossen).
  • Wasserkraft: Wird in Wasserkraftwerken an wasserreichen Flüssen erzeugt.
  • Alternative Energien: Vor allem Wind- und Solarenergie.

Zukünftige Herausforderungen

Um diese Probleme zu lösen, muss gemeinsam daran gearbeitet werden, den Energieverbrauch zu senken und die Technologie zu verbessern.

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